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12. bis 17. Juli 2014

Wochenlauftagebuch

Sonntag, 12. Juli 2015:
So, nun bin ich das erste mal seit 6 Wochen wieder mit Laufschuhen an den Füßen unterwegs gewesen. Und es war schwer, obwohl es nur 20 Minuten waren. Ich bin immer 30 bis 40 Meter gelaufen und dann die gleiche Strecke gegangen. Die Laufanteile waren für mich sehr anstrengend, und ich war über jede Gehpause froh. Ein wenig doof kam ich mir vor, wenn mir jemand entgegen kam. Tatsächlich bin ich noch nie so kurze Abschnitte gelaufen bei einem Start – noch nicht mal in den Anfängen. Trotzdem bin ich froh, den Anfang gemacht zu haben. Der erste Schritt ist bekanntlich meistens der schwerste. Und ich weiß, wenn ich kontinuierlich weiter mache, dann geht läuft es nach und nach besser.

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Donnerstag, 16. Juli 2015:
Eigentlich wollte ich am Dienstag schon wieder los. Doch ich habe für meine Verhältnisse sehr lange geschlafen. Ich habe quasi Volker Konkurrenz gemacht, und bis zum sehr späten Vormittag im Bett gelegen. Und ruck zuck war es Nachmittag. Ich dachte, dass ich es am Abend schaffen würde, aber da machten sich Kopfschmerzen breit, die mich auch am Mittwoch ausbremsten.
Heute morgen saß mein ISH auf meiner Schulter und wollte mir erzählen, dass es nun schon viel zu warm wäre und zu schwül und überhaupt hatte ich doch gestern abend noch Kopfweh. Ich habe ihn jedoch verscheuchen können und bin gelaufen. Diesmal war ich 26 Minuten im gleichen Takt wie am Sonntag unterwegs. Es war tatsächlich sehr schwül, da es heute Nacht geregnet hatte, und es  heute morgen schon über 20° Grad sind. Aber mit den Gehpausen habe ich das gut hinbekommen. Und ganz am Ende hatte ich tatsächlich schon wieder ein ganz bisschen Spaß an der Sache. Wenn ich jetzt noch das Schamgefühl abstellen könnte, wenn ich diese Gehpausen mache. Das wäre schön!

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Das war es bisher. Mal schauen, was der Rest des Monats noch so bringt…

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Sonnig

So war mein Sonntagslauf heute. Eigentlich wollte ich so gegen 7:30 Uhr starten. Der Blick auf’s Thermometer sagte -1,7°. Brrrr! Lieber erstmal in den Blogs stöbern und abwarten bis die Sonne raus kommt, damit die mich ein wenig wärmen kann. So bin ich erst um 9 Uhr gestartet, und das war genau richtig! Der Nebel wurde langsam von den Sonnenstrahlen verdrängt, und so hatte ich einen wunderschönen Lauf durch die Sonne. Einfach schööön! 52 Minuten waren es heute und somit konnte ich mein „Ziel“ für Februar, nämlich 50 Minuten als längsten Lauf in der Woche, schon heute schaffen. Auch heute wäre mehr gegangen.
Am Dienstag war ich 23 Minuten laufen und am Donnerstag nochmal eine halbe Stunde.
Und weil ich vernünftig sein möchte, trete ich nächste Woche mal (noch) ein wenig kürzer, bevor irgendetwas zwickt und mich dazu zwingt!
Hier ein paar Bilder von meinem heutigen Lauf. Ich weiß, die Motive wiederholen sich, aber die Streckenauswahl ist zur Zeit einfach etwas begrenzt.


Übrigens: „Tu es einfach“ – das brauchte ich die ganze Woche nicht denken! Der Laufdrang war einfach so da!

Geschafft

Von meinem Dienstagslauf habe ich schon berichtet. Ich war danach noch drei Mal in dieser Woche laufen, so dass tatsächlich 4 Läufe zusammen kamen. Auf meinem Weg zu 150 Läufen in 2015 habe ich im Januar eine Woche Totalausfall zu verzeichnen, den ich im Februar aufholen möchte. In dieser Woche hat das schonmal gut geklappt.
Am Donnerstag und Samstag war ich jeweils ca. 20 Minuten laufen. Beide Läufe waren bewusst ganz kurz gewählt und sind mir nicht schwer gefallen.
Heute wollte ich mindestens 30 Minuten schaffen. Also los! Langsam war die Devise. Nicht nur, weil ich kaputt, von einem langen Mädelsabend war, sondern auch, weil es auf dem Radweg stellenweise sehr glatt war. So bin ich manchmal ziemlich vor mich hingeeiert. Aber in dem Tempo ließen sich dann auch knapp 45 Minuten schaffen, an deren Ende ich das Gefühl hatte, nicht total kaputt zu sein. Übringens fand der Lauf bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel statt. Aber der Winde – puuuh, der war eisig.
Es war eine gute Laufwoche.

Laufen im Schnee

Das gab es tatsächlich in dieser Woche bei mir. Gestern morgen lagen unglaubliche 4-5 cm Schnee bei uns. Da bin ich ganz schnell in die Laufklamotten gesprungen und losgelaufen. Eigentlich hatte ich den Lauf am Nachmittag geplant, aber bis dahin hätte die Pracht ja wieder weg sein können.
So sah das bei uns aus:

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Ein Selfie habe ich auch mal wieder probiert. Ich weiß nicht – ich sehe aus wie ein Schlumpf mit grüner Zipfelmütze, oder? Und was da mit dem Handy los war – keine Ahnung. Das ganze Foto ist doch irgendwie türkis. Aber ich finde, man sieht, dass ich Spaß hatte!

Heute bin ich einfach gestartet und wusste noch nicht, wie lange es gehen sollte. Gestern gab es eine Familienfeier, die erstens recht spät endete und auf der zweitens auch das ein oder andere Glas Wein getrunken wurde. Von der Völlerei mal gar nicht zu reden…
Es lief wider Erwarten richtig gut, so dass der heutige Lauf bisher der längste in diesem Laufjahr war. Knapp 46 Minuten war ich unterwegs. Schnee gab es nicht mehr sooo viel, und meine Laufwege waren frei. Schaut selbst!

Ach, und am Dienstag war ich auch laufen. Der Lauf ist mir schwer gefallen, und es wurden kurze 20 Minuten. Ich war einfach nur kaputt.
Trotzdem eine gute Woche für mich.

3. Woche 2015

Diese Woche war läuferisch betrachtet ganz gut. Drei Läufe habe ich hinbekommen.
Am Donnerstag war ich 30 Minuten unterwegs. Da war es recht windig, und ich fühlte mich ganz gut. Trotzdem war der Lauf etwas schwer.
Gestern war dann mein „langer“ 🙂 Lauf mit 35 Minuten. Das ging auch prima. Ich war bei blauem Himmel unterwegs. Nur die Sonne, die war noch nicht da. Es war noch zu früh am Tag.
Nur der Lauf heute, der macht mich nicht so recht glücklich. Ich bin früh aufgestanden und kam irgendwie gar nicht in Gang. Ich war (und bin es noch immer) schlapp und müde. Also bin ich gegen 10 Uhr einfach wieder ins Bett verschwunden, wo ich bis Mittag gedöst und geschlafen habe. Danach war es noch immer nicht besser. Aber ich wollte wenigstens schauen, ob ein Lauf ginge. Also rein in die bereit gelegten Klamotten und los. Es wurden dann 2 km, die nicht wirklich Spaß gemacht haben. Die Beine schwer, so ein leichtes schwindeliges Gefühl… Nee, das hatte keinen Sinn. Daher nach einem Kilometer „Kehrt-marsch-marsch“. Egal, ich war an der frischen Luft und habe mich ein wenig bewegt. Bei meinem Tempo war das immerhin mehr als eine Viertelstunde. Manche machen noch nicht mal so lange Sonntagsspaziergänge.
Ich habe mich im Laufe der Woche gefragt, ob es sich denn wohl bald wieder etwas leichter läuft, obwohl ich erstmal bei so kurzen Läufen bleiben möchte. Ich hoffe das doch mal sehr stark!!!
Geturnt habe ich in dieser Woche natürlich auch wieder. Da ich bei mir in letzter Zeit eine gewisse Unbeweglichkeit festgestellt habe, möchte ich wieder ein wenig Yoga integrieren. Das habe ich in der Schlafpause von heute morgen probiert und war etwas konsterniert ob der Steifigkeit meines Körpers. Da liegt aber einiges im Argen, ist einiges verkürzt. Da bleibe ich mal wieder dran. Schlimm war das ja!!!
Ein ganz bescheidenes Ziel für das Laufjahr 2015 habe ich mir übrigens doch gesteckt. 150 Läufe in diesem Jahr möchte ich machen. Egal wie weit, egal wie schnell. Das sind im Schnitt 3 Läufe in der Woche. Ein erreichbares Ziel, wie ich finde. Wenn ich dann am Jahresende mal wieder bei 10km wäre, das wäre prima. Wenn nicht, dann nicht.
Ach ja, auch in dieser Woche gab es ein geflügeltes Laufmantra: „Tu es einfach!“

Fehlende Kontinuität und die Folgen

Kontinuität – stetiges Dranbleiben. Hilft ungemein im Leben allgemein und beim Laufen im Besonderen.
Diese Woche war seit längerer Zeit die erste, in der ich es mal wieder auf die Reihe gebracht habe, drei Läufe unterzubringen. Da habe ich gemerkt, dass mir diese fehlende Durchgängigkeit läuferisch nicht gut tut.
Am Dienstag und heute waren es jeweils rund 30 Minuten. Beide Male fielen mir die Läufe sehr schwer. Die Beine wie Blei – da kam keine richtige Lauffreude auf.
Der 90-Minuten-Lauf am Donnerstag war leichter. Erstens war ich ausgeruht (ich hatte ja Urlaub) und zweitens war ich in Gesellschaft unterwegs. Da läuft es sich kurzweiliger und leichter.
Nun, da ich weiß, dass das demnächst, wenn ich dranbleibe, wieder anders wird, mache ich einfach mal weiter. Wenn es mir gesundheitlich gut geht, wird gelaufen – regelmäßig. Und dann kommt die Leichtigkeit demnächst auch wieder.
Mal noch ein paar Bilder vom heutigen Lauf. Die Sonne hat schon so schön geschienen.

Ein Rundblick. Hach, da hätte ich ja auch mal ein Panorama von machen können.

Genießt alle nochmal den schönen Tag! So sommerlich ist es vielleicht das letzte Mal in diesem Jahr.

Ugly Destinations und Wohlfühltempo – was ist das?

Heute habe ich mir nun extra mein Handy mitgenommen um Christians Aufruf zu folgen und Fotos von besonders hässlichen Teilen unserer Laufstrecken zu zeigen.

Tja, DAS ist dabei herausgekommen:

Blick auf das Gelände eines Kunststoffherstellers

Blick auf das Gelände eines Kunststoffherstellers

Ein Stromkasten - irgendwie nicht sooo schlimm.

Ein Stromkasten – irgendwie nicht sooo schlimm.

Dann habe ich noch zwei Fotos von der Weserbrücke, die ich fast immer überquere, wenn ich laufen gehe.

Da bin ich immer so schnell vorbei. Und außerdem entschädigt mich der Blick von oben:

20140816_084818Das war nun wirklich das Schlimmste, was ich finden konnte. Meine Laufstrecken sind einfach schööön.

Kurz zum Lauf von heute. Bei Christian war im letzten Beitrag das Wohlfühltempo ein Thema. Mein Wohlfühltempo liegt zur Zeit in einem wirklich sehr langsamen Bereich,   d. h. über 8 Minuten auf den Kilometer. Zumindestens auf den längeren Läufen. Bei den kurzen liege ich vielleicht eine halbe Minute darunter.

Allerdings finde ich, dass das Tempo von über 8 Minuten meinem Fahrgerät irgendwie nicht gut tut. Man „läuft“ doch etwas komisch unrund (ich kann es nicht anders beschreiben) und Technik braucht es dafür ja nun auch nicht. Daher möchte ich schon wieder ein wenig schneller laufen können. Das muss geübt werden. Ich muss dabei ja nicht stur nach einem Plan vorgehen oder besonders streng und ergeizig sein. Nein, einfach so. Und Lauf-ABC wäre wohl auch nicht schlecht.

Da dachte ich mir heute, dass ich doch einfach mal den Pace-Alarm an meiner Garmin nutzen könnte und stellte ein, dass die Uhr piepen solle, wenn ich langsamer als mit einer Pace von 8:00 Min. unterwegs bin. Ein Stunde wollte ich laufen.

Gedacht, getan und losgelaufen. Nach 1 km schaltete ich den Alarm entnervt wieder ab. So ein Mist – das Ding piepte ständig, nicht weil ich beim Laufen an sich zu langsam war, nein, wenn ich mal kurz für ein Foto stehen blieb und wieder anlaufen musste. Oder beim Husten kurz mal langsamer wurde. Oder wenn ich einfach so mal für 10 Sekunden darüber lag. Nee, DA hatte ich aber mal keinen Bock drauf. Das nimmt mir doch den ganzen Laufspaß und den Entspannungseffekt.

So bin ich einfach weiter vor mich hingelaufen, so wie ich mich wohlfühlte. Mal war das ein Tempo um die 7 Minuten, mal um die 8 Minuten. Nach einer Stunde hatte ich dann 7,57 km auf der Uhr und lag damit ganz ohne irgendwelches Gepiepe trotzdem unter dem angestrebten Tempo. Und was soll ich Euch sagen? Das scheint gut zu laufen. Über 8 Minuten muss wohl doch nicht immer sein. Und wenn ich mal kaputt bin, dann halt doch.

Und auf den kürzeren Läufen will ich jetzt mal ganz Frei-Schnauze schneller (so man in diesem Bereich von schnell reden kann) laufen. Dann steigt auch irgendwann wieder das Wohlfühltempo.

Irgendwie doch ganz schön viel Plan, dafür das das Tempo ach so egal ist. :mrgreen:

Übrigens habe ich heute festgestellt, dass ich irgendwie mehr Kraft in den Beinen bekommen habe. Mein Kraft-Gymnastikprogramm scheint sich auch in diesem Bereich auszuzahlen. Außerdem „sitze“ ich nach einer Stunde nicht so arg. Toll!

Ansonsten habe ich zur Zeit wieder mal mit argen Verspannung im Rücken zur kämpfen. Trotz Gymnastik und Dehnen – der Schreibtischjob fordert seinen Tribut. Die Termine bei der Massage stehen. Das hilft mir dann ganz gut, und dann kann ich bald auch wieder gescheit schlafen.

Ansonsten war ich in dieser Woche nicht laufen, habe aber fleißig geturnt. Ab nächste Woche fängt die Schule wieder an. Und dann sollen es schon wieder mehr Läufe in der Woche werden.

Allen ein schönes Wochenende!