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Ugly Destinations und Wohlfühltempo – was ist das?

Heute habe ich mir nun extra mein Handy mitgenommen um Christians Aufruf zu folgen und Fotos von besonders hässlichen Teilen unserer Laufstrecken zu zeigen.

Tja, DAS ist dabei herausgekommen:

Blick auf das Gelände eines Kunststoffherstellers

Blick auf das Gelände eines Kunststoffherstellers

Ein Stromkasten - irgendwie nicht sooo schlimm.

Ein Stromkasten – irgendwie nicht sooo schlimm.

Dann habe ich noch zwei Fotos von der Weserbrücke, die ich fast immer überquere, wenn ich laufen gehe.

Da bin ich immer so schnell vorbei. Und außerdem entschädigt mich der Blick von oben:

20140816_084818Das war nun wirklich das Schlimmste, was ich finden konnte. Meine Laufstrecken sind einfach schööön.

Kurz zum Lauf von heute. Bei Christian war im letzten Beitrag das Wohlfühltempo ein Thema. Mein Wohlfühltempo liegt zur Zeit in einem wirklich sehr langsamen Bereich,   d. h. über 8 Minuten auf den Kilometer. Zumindestens auf den längeren Läufen. Bei den kurzen liege ich vielleicht eine halbe Minute darunter.

Allerdings finde ich, dass das Tempo von über 8 Minuten meinem Fahrgerät irgendwie nicht gut tut. Man „läuft“ doch etwas komisch unrund (ich kann es nicht anders beschreiben) und Technik braucht es dafür ja nun auch nicht. Daher möchte ich schon wieder ein wenig schneller laufen können. Das muss geübt werden. Ich muss dabei ja nicht stur nach einem Plan vorgehen oder besonders streng und ergeizig sein. Nein, einfach so. Und Lauf-ABC wäre wohl auch nicht schlecht.

Da dachte ich mir heute, dass ich doch einfach mal den Pace-Alarm an meiner Garmin nutzen könnte und stellte ein, dass die Uhr piepen solle, wenn ich langsamer als mit einer Pace von 8:00 Min. unterwegs bin. Ein Stunde wollte ich laufen.

Gedacht, getan und losgelaufen. Nach 1 km schaltete ich den Alarm entnervt wieder ab. So ein Mist – das Ding piepte ständig, nicht weil ich beim Laufen an sich zu langsam war, nein, wenn ich mal kurz für ein Foto stehen blieb und wieder anlaufen musste. Oder beim Husten kurz mal langsamer wurde. Oder wenn ich einfach so mal für 10 Sekunden darüber lag. Nee, DA hatte ich aber mal keinen Bock drauf. Das nimmt mir doch den ganzen Laufspaß und den Entspannungseffekt.

So bin ich einfach weiter vor mich hingelaufen, so wie ich mich wohlfühlte. Mal war das ein Tempo um die 7 Minuten, mal um die 8 Minuten. Nach einer Stunde hatte ich dann 7,57 km auf der Uhr und lag damit ganz ohne irgendwelches Gepiepe trotzdem unter dem angestrebten Tempo. Und was soll ich Euch sagen? Das scheint gut zu laufen. Über 8 Minuten muss wohl doch nicht immer sein. Und wenn ich mal kaputt bin, dann halt doch.

Und auf den kürzeren Läufen will ich jetzt mal ganz Frei-Schnauze schneller (so man in diesem Bereich von schnell reden kann) laufen. Dann steigt auch irgendwann wieder das Wohlfühltempo.

Irgendwie doch ganz schön viel Plan, dafür das das Tempo ach so egal ist. :mrgreen:

Übrigens habe ich heute festgestellt, dass ich irgendwie mehr Kraft in den Beinen bekommen habe. Mein Kraft-Gymnastikprogramm scheint sich auch in diesem Bereich auszuzahlen. Außerdem „sitze“ ich nach einer Stunde nicht so arg. Toll!

Ansonsten habe ich zur Zeit wieder mal mit argen Verspannung im Rücken zur kämpfen. Trotz Gymnastik und Dehnen – der Schreibtischjob fordert seinen Tribut. Die Termine bei der Massage stehen. Das hilft mir dann ganz gut, und dann kann ich bald auch wieder gescheit schlafen.

Ansonsten war ich in dieser Woche nicht laufen, habe aber fleißig geturnt. Ab nächste Woche fängt die Schule wieder an. Und dann sollen es schon wieder mehr Läufe in der Woche werden.

Allen ein schönes Wochenende!

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