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Der Rücken treibt mich auf die Piste

Gestern:

Am Morgen war alles gut. Mein Befinden war allerbestens. Auf einmal am Schreibtisch – ein Schmerz zwischen den Schulterblättern. Keine Ahnung, ob ich mich gerade verdreht habe, oder was sich da getan hat. Auf jeden Fall wollte dieser Schmerz während der Arbeitszeit nicht mehr weichen. Jede Bewegung (besonders seitwärts) tat mir weh.

Als ich nach Hause kam, habe ich es mit ein wenig Gymnastik und Dehnung versucht – erfolglos. Ok, ich bin dann erstmal den häuslichen Pflichten in Form der Bewältigung eines riesigen Wäschehaufens nachgegangen. Der riesige Haufen wurde nicht viel kleiner, weil mit diesen Schmerzen nicht daran zu denken war, das Ganze zu Ende zu bringen. Und so entschloss ich mich mittendrin, dass ich es sofort mit einem Lauf versuchen wollte.

Also rein in die Klamotte und los. Auf Grund der akuten Beschwerden nur eine Minute laufen und dann 30 Sekunden gehen. Die Laufabschnitte verlangten mir einiges ab. Die Bewegung tat in dem Moment nicht wirklich gut. In den Gehpausen versuchte ich zu lockern, was zu lockern ging. Das war nicht viel. Nach insgesamt ca. 20 Minuten merkte ich allerdings, dass es laaangsam etwas besser wurde. Ich beließ es insgesamt trotzdem bei 30 Minuten (das Tempo war übrigens nicht der Rede wert), kochte im Anschluss Abendbrot und gönnte mir eine warme Dusche. Und siehe da – eine Stunde später waren die Schmerzen wie weggeblasen. Eine Freude, sage ich Euch. Und wieder mal eine Bestätigung für mich, einfach dran zu bleiben. Egal wie – Laufen tut einfach gut!!!

Heute:

Der Rücken ist immer noch ruhig! 🙂

 

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12. bis 17. Juli 2014

Wochenlauftagebuch

Sonntag, 12. Juli 2015:
So, nun bin ich das erste mal seit 6 Wochen wieder mit Laufschuhen an den Füßen unterwegs gewesen. Und es war schwer, obwohl es nur 20 Minuten waren. Ich bin immer 30 bis 40 Meter gelaufen und dann die gleiche Strecke gegangen. Die Laufanteile waren für mich sehr anstrengend, und ich war über jede Gehpause froh. Ein wenig doof kam ich mir vor, wenn mir jemand entgegen kam. Tatsächlich bin ich noch nie so kurze Abschnitte gelaufen bei einem Start – noch nicht mal in den Anfängen. Trotzdem bin ich froh, den Anfang gemacht zu haben. Der erste Schritt ist bekanntlich meistens der schwerste. Und ich weiß, wenn ich kontinuierlich weiter mache, dann geht läuft es nach und nach besser.

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Donnerstag, 16. Juli 2015:
Eigentlich wollte ich am Dienstag schon wieder los. Doch ich habe für meine Verhältnisse sehr lange geschlafen. Ich habe quasi Volker Konkurrenz gemacht, und bis zum sehr späten Vormittag im Bett gelegen. Und ruck zuck war es Nachmittag. Ich dachte, dass ich es am Abend schaffen würde, aber da machten sich Kopfschmerzen breit, die mich auch am Mittwoch ausbremsten.
Heute morgen saß mein ISH auf meiner Schulter und wollte mir erzählen, dass es nun schon viel zu warm wäre und zu schwül und überhaupt hatte ich doch gestern abend noch Kopfweh. Ich habe ihn jedoch verscheuchen können und bin gelaufen. Diesmal war ich 26 Minuten im gleichen Takt wie am Sonntag unterwegs. Es war tatsächlich sehr schwül, da es heute Nacht geregnet hatte, und es  heute morgen schon über 20° Grad sind. Aber mit den Gehpausen habe ich das gut hinbekommen. Und ganz am Ende hatte ich tatsächlich schon wieder ein ganz bisschen Spaß an der Sache. Wenn ich jetzt noch das Schamgefühl abstellen könnte, wenn ich diese Gehpausen mache. Das wäre schön!

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Das war es bisher. Mal schauen, was der Rest des Monats noch so bringt…

3. Woche 2015

Diese Woche war läuferisch betrachtet ganz gut. Drei Läufe habe ich hinbekommen.
Am Donnerstag war ich 30 Minuten unterwegs. Da war es recht windig, und ich fühlte mich ganz gut. Trotzdem war der Lauf etwas schwer.
Gestern war dann mein „langer“ 🙂 Lauf mit 35 Minuten. Das ging auch prima. Ich war bei blauem Himmel unterwegs. Nur die Sonne, die war noch nicht da. Es war noch zu früh am Tag.
Nur der Lauf heute, der macht mich nicht so recht glücklich. Ich bin früh aufgestanden und kam irgendwie gar nicht in Gang. Ich war (und bin es noch immer) schlapp und müde. Also bin ich gegen 10 Uhr einfach wieder ins Bett verschwunden, wo ich bis Mittag gedöst und geschlafen habe. Danach war es noch immer nicht besser. Aber ich wollte wenigstens schauen, ob ein Lauf ginge. Also rein in die bereit gelegten Klamotten und los. Es wurden dann 2 km, die nicht wirklich Spaß gemacht haben. Die Beine schwer, so ein leichtes schwindeliges Gefühl… Nee, das hatte keinen Sinn. Daher nach einem Kilometer „Kehrt-marsch-marsch“. Egal, ich war an der frischen Luft und habe mich ein wenig bewegt. Bei meinem Tempo war das immerhin mehr als eine Viertelstunde. Manche machen noch nicht mal so lange Sonntagsspaziergänge.
Ich habe mich im Laufe der Woche gefragt, ob es sich denn wohl bald wieder etwas leichter läuft, obwohl ich erstmal bei so kurzen Läufen bleiben möchte. Ich hoffe das doch mal sehr stark!!!
Geturnt habe ich in dieser Woche natürlich auch wieder. Da ich bei mir in letzter Zeit eine gewisse Unbeweglichkeit festgestellt habe, möchte ich wieder ein wenig Yoga integrieren. Das habe ich in der Schlafpause von heute morgen probiert und war etwas konsterniert ob der Steifigkeit meines Körpers. Da liegt aber einiges im Argen, ist einiges verkürzt. Da bleibe ich mal wieder dran. Schlimm war das ja!!!
Ein ganz bescheidenes Ziel für das Laufjahr 2015 habe ich mir übrigens doch gesteckt. 150 Läufe in diesem Jahr möchte ich machen. Egal wie weit, egal wie schnell. Das sind im Schnitt 3 Läufe in der Woche. Ein erreichbares Ziel, wie ich finde. Wenn ich dann am Jahresende mal wieder bei 10km wäre, das wäre prima. Wenn nicht, dann nicht.
Ach ja, auch in dieser Woche gab es ein geflügeltes Laufmantra: „Tu es einfach!“

Ich hab’s einfach getan

Vor und bei meinem heutigen Lauf habe ich mir einen Beitrag von Margitta ins Gedächtniss gerufen: tu es einfach .

Das war heute mein Laufmantra.

Nach meinem ersten Arbeitstag in diesem Jahr, habe ich erst ein wenig geruht. Danach stand noch ein Termin und eine Erledigung an. Mir blieb nur ein kurzes Zeitfenster, bevor es an die Vorbereitungen für das Abendessen gehen sollte. Also  bin ich direkt in meine Laufsachen geschlupft und losgelaufen. Eine kleine Dorfrunde – es war schwer heute. Aber immer, wenn ich mir dachte: „So was Doofes!“, habe ich mir an den Artikel erinnert, und bin einfach weitergetrabt. So habe ich meine 30 Minuten durchgezogen und den zweiten Lauf für dieses Jahr gehabt. Hätte ich mich erst gesetzt, dann wäre ich bestimmt nicht mehr losgekommen.

Cool, oder?  😎