Schlagwort-Archive: Sonntagslauf

Mal eine kurze Blitzmeldung

Letztens schaute ich in meinen Blog und war erstaunt, dass der letzte Eintrag schon zwei Monate her war. Obwohl – so richtig überrascht hat es mich nicht. Mir fehlte seit September die Zeit zu schreiben. Auch sonst war ich nicht so regelmäßig im Netz unterwegs wie sonst. Es geht auf das Jahresende zu – das echte Leben fordert mich enorm, und ich möchte den Folgen, die das die letzten Jahre für mich hatte, vorbeugen. Eine Maßnahme – viel Ruhe und Schlaf. Schon daraus folgt weniger Zeit für intensive Internetpräsenz.

Meine Gehläufe sind auch nicht sooo spektakulär, dass ich über jeden berichten möchte. So gibt es ab und an nur mal eine kurze Meldung über Facebook. Aber heute, heute war ein besonders erfreulicher und schöner Lauf für mich, und den möchte ich dann doch posten (zumal ja nicht jeder meiner Leser bei FB ist, oder dort mit mir befreundet ist).

Nachdem der September ganz gut lief, hatte ich im Oktober ein Tief mit einer kleinen Kopfschmerzphase. Läuferisch war da nicht viel. Seit der letzten Oktoberwoche bin ich aber wieder regelmäßig unterwegs. Und heute dann auch.

Endlich bin ich mal wieder „meinen“ Weserbogen und sogar noch einen Sackgassenfeldweg hoch und runter gelaufen. Das Ganze waren 7 km. Dafür habe ich rund eine Stunde gebraucht. Und was mich besonders freut daran, ist mein Lauf-Geh-Rhythmus von 4 Mintuen laufen zu 1 Minute gehen. Und das ganze ohne irgendwelche Zicken in Rücken, Hüfte oder Knie. Läuferherz, was willst’e mehr! Im Moment nichts. Die anderen Läufe sind immer ca. 30 Minuten lang mit Laufeinheiten von 2 bis 4 Minuten gespickt. Gehpause mache ich immer eine Minute. Bei den kurzen Läufen spiele ich dann schonmal mit dem Tempo während der Laufphasen. Das alles bringt mir im Moment echt Spaß, und es scheint mich auch nach vorne zu bringen. Ohne Beschwerden – ich habe Hoffnung!

Allen einen schönen Sonntag und bis bald mal.

Advertisements

Die Ausfahrt einer Dampflok

gab es heute jenseits des Schienennetzes zu bewundern. Denn ICH war am späten Vormittag auf dem Radweg unterwegs. Und es war schwer – sehr schwer.

Geschuldet war diese Tatsache dem verschobenen Schlafrythmus wegen der Geburtstagsfeier meines Schwagers. Viel zu spät lag ich im Bett. Und viel später als sonst kam ich wieder raus. Da waren meine Beine und ich schon vor dem Lauf etwas kaputt und schwerfällig.

Egal, die Sonne schien vom Himmel, und es waren angenehme 15°.

Optimal für meinen langen Lauf in dieser Woche. Der stand nämlich noch aus. Wieder mal war die Wahl meiner Klamotten ein Griff ins Klo nicht den Wetterverhältnissen perfekt angepasst. Ich startete mit 3/4-Tight, Kurzarmshirt und (das war der Fehler) Weste. Ein Buff hatte ich auch dabei, was sich später aber noch als richtig erweisen sollte. Auf jeden Fall merkte ich schon nach 500 Metern, dass mir viel zu warm werden würde. Umdrehen wollte ich auch nicht mehr, war doch meine Motivation sowieso nicht sooo groß. Ich wollte nicht das Risiko eingehen, den Weg aus der Haustür nicht mehr zu finden. Also weiter.
Nach einem Kilometer drängte sich mir der Vergleich mit einer Dampflok einfach auf – ich schnaufte und kämpfte, es war erstmal ätzend. Der Puls war total niedrig, und somit hätte es ein leichter Lauf sein sollen. Fühlte sich aber mal gar nicht so an. Schon oft habe ich festgestellt, dass mir das nach spätem Zubettgehen so ergeht beim morgendlichen Laufen. Aber so mühsam wie heute kam es mir selten vor. Aber 6 km wollte ich laufen, und so war Aufgeben oder Umdrehen keine Option. Zum Glück dieselte ich mich aber dann nach und nach ein, und das Laufen wurde leichter. Die Lok rollte und rollte.
An der Weser war ich froh, dass ich mein Buff mitgenommen hatte. Es war enorm windig heute. Mein Kopf braucht dann dringen einen Schutz – sonst Kopfweh! Auch die Weste war an manchen Stellen durchaus angebracht, aber insgesamt wäre ich ohne sie besser dran gewesen. Ich habe viele Radfahrer getroffen, die ganz schön mit dem Wind zu kämpfen hatten, Nicht die schnellen auf ihren Rennrädern, die kamen gut zurecht. Aber die Freizeitradler, mussten ganz schön in die Pedale treten. Der Mittelteil des Laufen ging richtig gut und leicht. Am Ende wieder Gegenwind – es wurde etwas schwerer. Trotzdem – ich bin mit meinen 6 km heute ganz zufrieden. Tempo war eher dampflokmäßig – aber unter den Bedingungen war mir das dann egal.

Heute bin ich seit langer Zeit mal wieder hier gelaufen:

Sonnig

So war mein Sonntagslauf heute. Eigentlich wollte ich so gegen 7:30 Uhr starten. Der Blick auf’s Thermometer sagte -1,7°. Brrrr! Lieber erstmal in den Blogs stöbern und abwarten bis die Sonne raus kommt, damit die mich ein wenig wärmen kann. So bin ich erst um 9 Uhr gestartet, und das war genau richtig! Der Nebel wurde langsam von den Sonnenstrahlen verdrängt, und so hatte ich einen wunderschönen Lauf durch die Sonne. Einfach schööön! 52 Minuten waren es heute und somit konnte ich mein „Ziel“ für Februar, nämlich 50 Minuten als längsten Lauf in der Woche, schon heute schaffen. Auch heute wäre mehr gegangen.
Am Dienstag war ich 23 Minuten laufen und am Donnerstag nochmal eine halbe Stunde.
Und weil ich vernünftig sein möchte, trete ich nächste Woche mal (noch) ein wenig kürzer, bevor irgendetwas zwickt und mich dazu zwingt!
Hier ein paar Bilder von meinem heutigen Lauf. Ich weiß, die Motive wiederholen sich, aber die Streckenauswahl ist zur Zeit einfach etwas begrenzt.


Übrigens: „Tu es einfach“ – das brauchte ich die ganze Woche nicht denken! Der Laufdrang war einfach so da!

Ausgebremst

wurde ich heute dadurch:

Die Weser führte nach den Regenschauern der vergangen Tage wohl etwas mehr Wasser. 🙂
Mein Lauf sollte ein Pendellauf werden – 15 Minuten Richtung Weltkulturerbe und dann wieder zurück. So war nach 13 Minuten der Weg versperrt, und für die paar Minuten hatte ich keinen Bock, über den Grünstreifen zu waten. Also Kehrtwende und wieder nach Hause. So waren es dann halt 25 Minuten – auch gut!

Einen schönen Sonntag!