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Der Rücken treibt mich auf die Piste

Gestern:

Am Morgen war alles gut. Mein Befinden war allerbestens. Auf einmal am Schreibtisch – ein Schmerz zwischen den Schulterblättern. Keine Ahnung, ob ich mich gerade verdreht habe, oder was sich da getan hat. Auf jeden Fall wollte dieser Schmerz während der Arbeitszeit nicht mehr weichen. Jede Bewegung (besonders seitwärts) tat mir weh.

Als ich nach Hause kam, habe ich es mit ein wenig Gymnastik und Dehnung versucht – erfolglos. Ok, ich bin dann erstmal den häuslichen Pflichten in Form der Bewältigung eines riesigen Wäschehaufens nachgegangen. Der riesige Haufen wurde nicht viel kleiner, weil mit diesen Schmerzen nicht daran zu denken war, das Ganze zu Ende zu bringen. Und so entschloss ich mich mittendrin, dass ich es sofort mit einem Lauf versuchen wollte.

Also rein in die Klamotte und los. Auf Grund der akuten Beschwerden nur eine Minute laufen und dann 30 Sekunden gehen. Die Laufabschnitte verlangten mir einiges ab. Die Bewegung tat in dem Moment nicht wirklich gut. In den Gehpausen versuchte ich zu lockern, was zu lockern ging. Das war nicht viel. Nach insgesamt ca. 20 Minuten merkte ich allerdings, dass es laaangsam etwas besser wurde. Ich beließ es insgesamt trotzdem bei 30 Minuten (das Tempo war übrigens nicht der Rede wert), kochte im Anschluss Abendbrot und gönnte mir eine warme Dusche. Und siehe da – eine Stunde später waren die Schmerzen wie weggeblasen. Eine Freude, sage ich Euch. Und wieder mal eine Bestätigung für mich, einfach dran zu bleiben. Egal wie – Laufen tut einfach gut!!!

Heute:

Der Rücken ist immer noch ruhig! 🙂

 

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August 2015

Hier mein Notizen, jeweils direkt nach den Läufen notiert:
Sonntag, 02. 08.2015 / Ich bin begeistern

Ja, genauso ist es. Ich bin bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 20° an der Weser entlang getrabt und fand es wunderbar. Ungefähr 1 Minute laufen und 30 Sekunden gehen im Wechsel ergaben heute 40 Minten Bewegung. Und ich konnte mich sowas von daran erfreuen. Schööön! Die Gehpausen habe ich heute gegen Ende für Lockerungsübungen für die Schultern genutzt – auch ganz praktisch.
Nachtrag am Nachmittag: Die Hüfte murrt etwas. Mal sehen, wie das morgen ist.

Sonntag, 23.08.2015 / So, jetzt aber los!

Drei Wochen bin ich nicht gelaufen. Mir war es einfach meistens zu heiß, und ich muss zugeben, dass ich mich an den Wochenenden morgens nicht aufraffen konnte. Nun zählt aber die Ausrede mit dem heißen Wetter nicht mehr, daher habe ich mir nun fest für jede Woche 3 Läufe vorgenommen. Heute bin ich in einem Rhythmus von 2 Minuten laufen und 30 Sekunden gehen unterwegs, weil mir der Takt vom letzten Mal sehr leicht gefallen ist. Heute war ich am Ende nach den 2 Minuten immer dankbar für die Gehpause. Daher werde ich diesen Rhythmus jetzt beibehalten bis er mir leicht fällt. Ach ja, 30 Minuten waren es insgesamt. Auch das reicht mir erstmal. Wenn die Tagesform 10 bis 15 Minuten mehr hergibt, dann kann ich das  spontan dranhängen.

Sonntag, 30.08.2015 / Endlich…

…ging sich für diese Woche ein Lauf aus. Leider hatte ich von Montag bis Freitag Kopfschmerzen, so dass an Sport jeglicher Art nicht zu denken war. Auch ein spontaner Urlaubstag am Donnerstag brachte keine Besserung. Seit gestern geht es mir wieder gut. Aber da ich immer sehr vorsichtig bin, startete ich erst heute wieder. Im gleichen Rhythmus wie letzten Sonntag ging es 30 Minuten an der Weser entlang. Mein Handy hatte ich dabei, aber dann doch keine Lust, Fotos zu machen. Diese Woche ging es -trotz der Pause- schon besser mit den 2 Minuten. Wenn man es richtig bedenkt, laufe ich immerhin von den 30 Gesamtminuten ja nun schon 24. Finde ich schon mal ganz gut. Aber ich merke, dass die Gehpausen meinem Rücken gut tun, denn der verspannt doch zwischendurch mal ganz gerne.
Notiz: Diese Woche hat weder Hüfte noch Rücken nach dem Lauf gemeckert!

Für meine drei Läufe in diesem Monat reicht ja nun wirklich diese Art von Zusammenfassung. Klar war es insgesamt zu wenig, um schon wieder eine steigende Form zu verzeichnen, trotzdem bin ich zufrieden. Gerade, weil mein Rücken diese Geh-Lauf-Kombi wohl mag.  Jetzt kommen kühlere Tage und mit diesen wird mir das regelmäßige Laufen wieder leichter fallen. Ich werde berichten…

Schon wieder vorbei

Schöne Zeiten verfliegen so schnell. Heute ist mein letzter Urlaubstag, und ich kann sagen: Schön war’s! Die erste Woche haben wir zu Hause verbracht. Über meine Läufe in der Woche hatte ich schon berichten.

Die zweite Urlaubswoche haben wir im Allgäu verbracht. Das war ein wunderschöner Urlaub. Die Gegend ist toll und alle Familienmitglieder waren total begeistert und haben beschlossen: Da fahren wir nochmal hin!


Gelaufen bin ich dort nicht. Für die Grundlagenausdauer genügte die Bewegung, die wir so schon hatten sicher. Dabei ist mir übrigens übelst klar geworden, dass meine Kondition irgendwo im Keller rumdümpelt. Bergauf wandern war für mich echt schwer. Ok, wir hatten auch immer 30°+ xy. Aber trotzdem – ich werde nun mal wieder meine NW-Stöckl rauskramen und mit der örtlichen Gruppe zumindestens einmal in der Woche durch den Wald gehen. Die Strecke ist ca. 10 km lang, geht erst schön bergauf und dann bergab.

Das wird mir sicher gut tun. Und meinem oberen Rücken auch, der zur Zeit ganz schön meckert. Die letzte Nacht in unserer Ferienwohnung haben wir uns dann auch geschenkt. Die Matratzen waren für mich nicht gemacht – Rückenschmerzen jede Nacht ab 4 Uhr, so dass ich aufstehen musste. Aber dank Massagetermin und Gymnastik ist es schon wieder besser.

Heute wollte ich den Urlaub aber noch mit einem Lauf abschließen. Also machte ich mich am späten Vormittag auf den Weg. Weil ich keine Lust hatte, meine Schritte zu zählen, dachte ich mir, dass ich doch mal die Technik nutzten könnte. So gab ich in meinen Garmin „Intervalle“ ein 50 Sek. laufen und 30 Sek. gehen. Praktisch zwar, aber sowas von nervig, weil dieses Dingen ständig am piepen war. Die Idee stellte sich also als suboptimal heraus. Beim nächsten Mal drücke ich lieber die Runden ab und schaue ab und an auf die Uhr. Nach Gefühl möchte ich zur Zeit noch nicht laufen, da ich die Laufabschnitte auf keinen Fall zu lang machen und nur langsam steigern möchte. Bis auf das Gepiepe war der Lauf dann auch sehr schön. Der Körper vergisst doch nicht so schnell. Na ja, 50 Sek. laufen sind nun auch nicht die Welt. Trotzdem – ich freue mich, dass ich das im Moment so gut hinbekomme. Und mit der Zeit werden die Laufabschnitte auch wieder länger. Ach ja, etwas über eine halbe Stunde bin ich an der Weser entlang gelaufen.

Morgen geht es nun wieder zur Arbeit. Aber da die Kinder noch Ferien haben, ist der Alltag trotzdem noch recht entspannt.

 

Es wurmt mich

Und zwar in mehrerer Hinsicht. Erstens, weil mein Körper mir vorkommt wie eine Großbaustelle und zweitens, weil es nicht so läuft, wie ich das möchte, das mit dem Laufen.

Großbaustelle hört sich vielleicht bescheuert an, aber so kommt es mir vor. Erstmal habe ich zur Zeit wieder viel Kopfschmerzen (1.Baustelle), nicht immer so heftig, dass ich ausfalle, aber es schränkt mich ein – zwingt mich zur Sportpause.
Das ist nicht gut für meinen Rücken (2.Baustelle), weil ich dann weder laufen noch gescheit Gymnastik machen kann. Dehnen und leichte Übungen gehen, aber richtig anstrengend darf es nicht sein, sonst wird das mit dem Kopf schlimmer.
Der Rücken scheint in letzter Zeit auch gerne eine 3. Baustelle aufmachen zu wollen – die Hüfte. Keine Ahnung, ob auf Grund von Schon-/Fehlhaltung oder wie oder was. Auf jeden Fall tut es weh und lässt an machen Tagen nur einen kurzen Spaziergang zu. Nach 30 Minuten krieche ich dann nach Hause und auf’s Sofa. Bääääh, es nervt.
Da fängt dann mein Seelchen an zu motzen (4.Baustelle), weil das alles so doof und gar nicht so ist, wie ich mir das vorgestellt habe. Alles in allem macht mich das zur Zeit etwas madig und empfindlich. Nicht gerade angenehm für mein Umfeld.
Mein Jahresziel, 150 Mal zu laufen in diesem Jahr, wollte ich schon nach unten korregieren, weil ich da doch etwas hinterherhinke (im wahrsten Sinne). Aber das Jahr ist noch zu jung, also bleibe ich erstmal dabei. Ich bin nämlich ein wenig bockig und deswegen wird da kein Plan geändert. Basta! Und so habe ich mir heute Nacht im Bett überlegt, dass ich erstmal jeden Tag einen Minilauf mache, bis ich den Rückstand aufgeholt habe. 15 Minuten liegen doch wohl immer drin – vielleicht auch mit leichtem Kopfweh. Ich werde das testen! Spazierengehen schmerzt – Liegen und Sitzen aber auch zumeist. Dann kann ich auch laufen. Und ich hatte mir schließlich streckenmäßig nichts vorgenommen. Ach ja, und jeden Tag turnen, so wie es möglich ist.
So, dem ist nur hinzuzufügen, dass ich bisher im März also insgesamt nur 4 Mal gelaufen bin und somit 21 von 150 Läufe für 2015 hinter mir liegen.

Zum Schluss ein wenig (Schnee-)Gedanken

Heute morgen habe ich es in den Laufblogs gesehen – überall Winter und Schnee in den verschiedensten Ausprägungen. Mal richtig viel (also alles schööön weiß), mal eher so ein Hauch.

Auch bei uns hat es geschneit, aber den Namen „Schneelauf“ hat mein Lauf heute morgen nicht verdient. Ich konnte ein wenig dieses weißen Zeuges mit dem Namen „Schnee“ ausmachen, aber es war wirklich nur seeehr wenig. Schaut selbst:

Na, ist auch egal. Meine 40 Minuten waren recht kurzweilig, und die Ansicht wahr wenigstens etwas anders als sonst. Der Winter dauert noch ein wenig – vielleicht habe ich im neuen Jahr Glück.

Auch der Rückblick auf das Laufjahr 2014 war Thema in anderen Blogs.

Wenn ich zurückschaue auf mein Laufjahr bin ich letztendlich sehr zufrieden.

Am Anfang des Jahres war an Laufen nicht zu denken, und ich spielte mit dem Gedanken, die Laufschuhe an den Nagel zu hängen.

Zum Glück habe ich es nicht getan und startete nach ausgestandener Rückengeschichte (mit viiiel Stabitraining) Ende März wieder ganz langsam.

Bis Ende Juni schaffte ich dann schon wieder ohne Problem eine Stunde zu laufen. Es folgte ein leichtes Sommerloch, das ich nur mit wenigen Läufen füllte.

Im Oktober gab es tatsächlich mal einen Lauf über 10 km (Volker, ich hab‘ es im Lauftagebuch gefunden!) Danach gab es einen Monat Totalausfall wegen Leistenbeschwerden, aber auch das wurde ausgestanden, und seit Ende November bin ich wieder laufend unterwegs. Nicht so oft, wie es mir am besten gefallen würde, aber egal. Ich laufe, wenn es passt und so lang, wie es mir gut tut. Zur Zeit sind das Läufe zwischen 30 und 40 Minuten.

Zeit, die ich mir für mich selbst nehme, und die ich nicht missen möchte. Also werde ich vorsichtig sein, und nichts mehr vorschnell versuchen herbeizuführen. Laufen – einfach laufen. Langsam – ist doch egal. Hauptsache laufen – spazieren ist für mich nicht das Gleiche. Ich möchte eine Minischwebephase! Basta!

Für meine geschafften 10km bekam ich  übrigens (wie versprochen) mit einem lieben Weihnachtsgruß vom Volker das hier:

Mein 10km-Qietscheentchen!

Mein 10km-Qietscheentchen!

Da habe ich mich sehr drüber gefreut – wie ich mich über alle Leser meines Blogs und deren Kommentare freue. Danke dafür!

Ich wünsche Euch allen ein gesundes Jahr 2015! Wir lesen uns!

Ich freue mich

Diese Woche lief es auch wieder ganz wunderbar.
Am Dienstag war ich knapp 40 Minuten laufen. Ganz locker. War schön!
Eigentlich wollte ich am Donnerstag wieder los, um dann am WE wieder Samstag und Sonntag zu starten. Leider klappte das nicht so, wie gedacht.
Also habe ich die restlichen Minuten, die ich mir für diese Woche so vorgenommen haben, auf gestern und heute verteilt.
Gestern war ich 45 Minuten auf der Piste. Irgendwie lief es sich etwas zäh, aber das war in Ordnung.
Somit fehlte mir heute zu 150 Laufminuten für diese Woche ein Lauf von ca. einer Stunde. Mit dem Vorhaben bin ich heute gestartet. Letztendlich sind es 70 Minuten geworden. Also lag ich insgesamt sogar über meinen Wochenziel. Schööön!
Was mich an dieser Woche aber am meisten freut, ist die Tatsache, dass ein Lauf über eine Stunde einfach so wieder möglich ist. Er zieht sich nicht in die Länge, weil es am Ende anstrengend wird. Nein, ich kann einfach so eine Stunde laufen. Das finde ich super!
Fast noch besser gefällt mir, dass ich nach den längeren Läufen (fast) nie mehr Rückenbeschwerden habe. Rumpfstabi sei Dank!

1. Woche geschafft

Ich freue mich, die erste „Laufwoche“ war gut und stimmt mich hoffnungsvoll. 3x war ich unterwegs jeweils ca. 30 Minuten mit Gehpausen. Der Laufanteil lag am Dienstag bei 10 (10x 1 Minute), am Freitag bei 15 (5x 1 und 2 Minuten Laufen) und heute bei 20 (10x 2 Minuten) Minuten. Dabei orientiere ich mich an einem Laufplan von Null auf 30 Minuten in 6 Wochen.

Meinem Rücken geht es super. Vor, während und nach den Läufen auch – es ist kaum zu glauben!

Geturnt wird natürlich weiterhin. Ist mir inzwischen zur Gewohnheit geworden. In dieser Woche gab es 5 Turneinheiten mit 20 bis 30 Minuten.