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Nass, einfach nass

So könnte man heute Morgen das Wetter hier beschreiben. Und auch ich war nach meinem Lauf durch bis auf die Haut. Es war herrlich. Bei angenehm „kühlen“ 21° habe ich das Regenwetter genutzt, um nach 9 Tagen mal wieder zu laufen. Ein halbes Stündchen war ich unterwegs. Das sollte reichen. Kaum zu glauben, aber man kommt auch bei Regenwetter ins Schwitzen. 😉
Meine Hüfte hat sich nach meinen erzwungenen 80 Minuten sehr schnell wieder beruhigt. Es wäre also durchaus früher schon wieder ein Lauf möglich gewesen. Eigentlich sollte man meinen, dass ich im Urlaub dazu die Zeit und Lust aufbringen würde. Habe ich aber nicht, denn erstens war ich auf andere Weise aktiv (Tagesausflüge, Radfahren, Schwimmen, Gymnastik, Gartenarbeit…) und zweitens war es mir einfach zu heiß. Da ich es zur Zeit tatsächlich schaffe, auch mal bis 8 oder 9 Uhr „auszuschlafen“, ergab sich für mich auch keine Morgenlauf (für mich schon zu heiß), und auf Weckerstellen hatte ich auch keinen Bock. Aber heute war ich zufällig sehr früh wach und am Morgen das optimale Wetter, um wieder in den Tritt zu kommen.
Jetzt schaue ich aber, dass ich wieder dranbleibe! Und einen Lauf in den Sonneaufgang wie bei Anne, den gibt es dann wohl erst, wenn meine normale Aufstehenszeit sich mit diesem Zeitpunkt deckt, d. h. wenn ich ab nächste Woche Dienstag wieder früh zur Arbeit gehe.
So lebe ich einfach nach meiner inneren Uhr. Tut einfach gut!

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Windspiel

Heute war ich mal genauso verrückt wie Margitta. Ich lief los in Fahrradbegleitung meines Mannes. Allerdings fing es nach 200 Metern recht kräftig an zu regnen, so dass er direkt eine Kehrtwende macht, und ich allein loszog. Auch in Ordnung, ich merkte, dass es richtig gut lief bei mir heute. Und so nahm ich mir vor, den 2ten und 4ten Kilometer mal zügig zu laufen. Gesagt, getan. Erstmal einlaufen, und als ich dann auf dem Radweg den Wind im Rücken hatte… Gaaaaas!

Einen Kilometer mit einem recht gleichmäßigen 7er Schnitt. Für mich zur Zeit selbst mit Rückenwind ein enormes Tempo. Der Puls ging hoch, aber es war ok. Ein irres Gefühl. Ein bisschen wie Fliegen. Nach dem Kilometer musste ich erstmal ein wenig traben, um mich zu erholen. Und dann dieser Wind. Ich war mir nicht sicher, ob ich noch einen Kilomter schaffen würde. Egal, der dritte Kilometer war um, und ich wollte es nochmal versuchen.

Puh, nun kam der Wind von vorn. Den 7er Schnitt konnte ich nicht immer halten, aber da kam das Windspiel dran. Der Wind war recht böig und immer wenn er nachließ, dann lief ich noch schneller (eher 6er Schnitt). Und wenn der Wind wieder stärker wurde, wurde ich halt langsamer. Der Kilomter Vier wurde somit exakt in sieben Minuten bewältigt. Eine ganz schöne Willensleistung war das! Und dann habe ich auch noch die 4 Kilometer unter 30 Minuten geschafft – eins meiner mittelfristigen Ziele war das. Abgehakt!

Den letzten Kilometer lief ich recht locker, zum Schluss mit einem Endspurt zur Haustür.

Wie Ihr seht, ich kann auch verrückt sein. Ein Nachbar (selber Schönwetter Läufer) hielt mit dem Auto neben mir an, ließ das Fenster runter und sagte: „Ist doch gar kein Wetter für’s Laufen.“

 Meine Antwort:

„ES IST IMMER WETTER ZUM LAUFEN!“