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Eine gute Woche

Schon wieder ist eine Woche rum.

Jeden Tag in dieser Woche bin ich mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Bei dem Wetter ist das richtig schön. Nur am Dienstag, da habe ich das Auto genommen, weil ich mir vorgenommen hatte, an den Tagen, an denen ich laufen gehen, nicht zu radeln. Im letzten Jahr habe ich festgestellt, dass die Läufe dann einfach zu schwer sind. Doof nur, dass am Dienstag der erste richtig heiße Tag war. Damit habe ich immer ziemlich zu kämpfen – auch ohne laufen. Und somit fiel der Lauf aus. Damit habe ich diese Vorgabe auch direkt verworfen. Es wird geradelt, wenn mir danach ist, und wenn am Abend die Beine schwerer sind als sonst, dann ist es halt so. Auch nicht schlimm.

Am Mittwoch habe ich den Lauf dann direkt nachgeholt. Es waren 28° und schönster Sonnenschein. Laufwetter, wie ich es eigentlich gar nicht mag. Da hat auch gerne mal mein ISH die Oberhand. Aber das habe ich nicht gelten lassen und bin einfach los. Es war mir klar, dass es ein langsamer Lauf werden würde bei der Hitze. Also dachte ich mir auf den ersten Metern: „Ok, wenn schon langsam, dann wenigstens länger.“ Und so zog ich meinen „langen“ Lauf vom Wochenende auf einen heißen Mittwoch vor. Geworden sind es 48 Minuten. Es ging ganz gut trotz der Temperaturen, die so gar nicht meine sind. Das Tempo habe ich einfach auf schneckig eingestellt, und dann geht so ein Lauf auch für mich. Genau zwei Läufer habe ich getroffen. Der ein kam mir in einem Affenzahn entgegen, grüßte trotz der Anstrengung mit einem Kopfnicken, um dann 100 Meter weiter bemitleidenswerte Stöhngeräusche von sich zu geben. Ich drehte mich vorsichtshalber nochmal um und schaut, ob es ihm gut gehe. Aber er war sowieso nicht allein, und ich hatte den Eindruck, dass er Tempo trainierte. Den Läufer habe ich schon öfter getroffen – wohl ein recht ambitioniertes Exemplar. Der zweite Läufer zog zügig an mir vorbei. Langes, schwarzes Shirt und schwarze Shorts – fast wie Volker. Ein Man in black. Nur irgendwie mehr Stoff. Auch er konnte nur die Hand zum Gruße heben. Ich konnte beide freundlichst lächelnd zurückgrüßen und war froh so ein langsames Tempo gewählt zu haben. Das waren aber auch die einzigen freundlichen Menschen an diesem wunderschönen Tag. Die Radfahrer (egal ob die sportlichen oder die Spazierfahrer) waren alle (bis auf eine Ausnahme) total miesepeterig drauf, und verzogen auf meinen Gruß keine Miene. Verstehe ich nicht! Sooo viel Mühe macht das doch wohl nicht. Habe dann meine Nettigkeit auch irgendwann eingestellt. Es war mir einfach zu doof. Ich bin bis zu einem „meiner“ Bäume gelaufen und dann umgekehrt. Schön war es – trotz der Hitze! Geht doch.

Einer "meiner" Bäume.

Einer „meiner“ Bäume.

Am Samstagmorgen war es deutlich angenehmer für mich zum Laufen. 15° und leichter Nebel. Herrlich! Also bin ich eine Stunde nach dem Aufstehen in meine Laufschuhe geschlüpft und losgetigert. Einfach los über die Weserbrücke auf die andere Weserseite. Dabei kam mir der Gedanke, dass ich doch mal ein wenig „Bergtraining“ machen könnte. Und so bin ich (ähnlich wie bei meinem Sternlauf) gependelt und immer, wenn ich an der Brücke ankam, bin die hochgewetzt (also für meine Verhältnisse). Das ganze habe ich 3x gemacht, und dann sollte es aber auch gut sein. Nur nicht übertreiben.

Das war der Mordsaufstieg:

20140524_083448[1]Ich gönnte mir dann noch 2 lockere Kilometer, und kam so nach 37 Minuten wieder zu Hause an. Ein sehr schöner Lauf war das, und ich durfte feststellen: Morgensportler sind freundlicher als Abendsportler. ALLE grüßten äußert gutgelaunt. Woran lag das? An der Tageszeit oder doch an den angenehmeren Temperaturen?

Ganz anders als am Mittwoch sah es aus:

Am heutigen Sonntag nun so:

Auch sehr schön. Bei angenehmen, sonnigen 15° bin ich ganz locker 28 Minuten durch die Gegend getrabt. Keine besonderen Vorkommnisse.

Wochenziel von 110 Minuten erreicht. Fein.

Allen einen schönen Sonntag und einen guten Start in die Woche.

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Schon wieder vorbei

Das war sie nun schon wieder – meine Urlaubswoche.
Morgen geht es wieder los – ab in die Tretmühle.
Es tröstet mich ein wenig – es kommen viele arbeitsfreie Feiertage im Mai und Juni.

Mein Achillessehnen geben Ruhe. Frühzeitig habe ich auf sie gehört – vielleicht waren es auch nur Anpassungsprozesse.
Noch 2 Mal (neben dem Dienstag) war ich in dieser Woche laufen.
Donnerstag waren es 10-5-10 Minuten mit einer Minute Gehpause – ganz ohne Probleme.
Eigentlich wollte ich gestern schon wieder laufen. Aber der Lauf ist der Völlerei (also, im wahrsten Sinne) vom Vorabend zum Opfer gefallen. Wir waren bei Freunden eingeladen, und es war aber auch lecker!
Und somit bin ich erst heute 3 x 10 Minuten unterwegs gewesen. Es ist ganz diesig hier und schon 15 Grad. Ich nahm an, dass es sehr schwül sein werde. Nein, zum Glück waren es angenehm kühle 15 Grad. Leider gibt es keine Bilder, kein Power auf der Digicam und erst unterwegs bemerkt.
Der Lauf war gefühlt etwas schwer, vielleicht lag es an der Radtour gestern.

Denn am Samstag habe ich eine für mich längere Tour mit dem Rad unternommen, um meinen ausgefallenen Lauf zu ersetzen. 2 Stunden war ich auf dem Weserradweg Richtung Süden unterwegs. (Konkreter gesagt: 1 Stunde hin und dann eine Stunde zurück) Das hat mir riesigen Spaß gemacht – aber mein Poppes. Der hat am Ende doch ganz schön geschmerzt, muss ich zugeben. Und um 20 Uhr war ich sooo müde, als wenn es nicht 2 Stunden Radfahren sondern 2 Stunden laufen gewesen wären. Ich hätte nicht gedacht, dass mich so eine Tour anstrengen würde. Das bestärkt mich, meine Fahrradaktivitäten an den lauffreien Tagen auszuweiten.

Allen einen schönen Sonntag!