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Blick nach vorn

Einen Rückblick auf das Jahr 2016 erspare ich mir an diese Stelle. Einen Minirückblick gab es ja im letzten Beitrag.

Nachdem es läuferisch in 2016 recht mau war, weil mein Fuß doch länger zum Ausheilen brauchte als gedacht, schaue ich jetzt optimistisch nach vorn und bin inzwischen sicher, dass ich bald wieder meine Runden wie gewohnt drehen werde. Der Aufbau erfolgt zur Zeit mit viel Bedacht und Vorsicht. Ich will nicht riskieren, wieder pausieren zu müssen. Die Form ist unterirdisch, das Lauftempo ist eher im Walkingbereich angesiedelt. Ich mache noch Gehpausen. Aber alles ist gut, so wie es ist und besser als gar nicht laufen.

Natürlich habe ich eine persönliche Rückschau auf das Jahr 2016 gestartet. Es war recht positiv für mich. Trotzdem hat mich etwas besonders gestört, wie ich dabei für mich festgestellt habe. Ich bin träge geworden. Ja, ich bin immer schön mit meiner Bella unterwegs. Aber ansonsten habe ich in der Laufpause so gut wie keinen Sport gemacht, außer mal ein wenig geradelt. Nicht in so einem Umfang wie Anne, eher so Spazierfahrten bis 10km und auch viel zu selten. Gymnastik oder Krafttraining – davon will ich gar nicht reden, weil es in 2016 davon nicht viel gab. Mein Rücken beschwert sich schon. Und Schwimmen – es ist einfach nicht mein Ding. Alles in allem ärgert mich das, weil ich mich so inaktiv nicht mag, und weil ich auch die Zahlen, die sich bei dem morgendlichen Gang auf die Waage neuerdings zeigen, ziemlich erschreckend finde. Um den entgegen zu wirken und wieder aktiver zu werden, habe ich mir für 2017 ein paar Gesundheitsprojekte vorgenommen. Jeden Monat eins – mal sehen, ob ich davon berichten mag. Auf meinem Blog ist es auch recht still geworden. Das möchte ich auch wieder ändern, nicht in fester Frequenz, aber doch mal wieder öfter. Auch die anderen Blogs möchte ich nicht mehr nur lesend verfolgen. Lieber aktiv teilnehmen. Mal sehen, ob mir das gelingt.

Mein Januarprojekt will ich an dieser Stelle verraten: Ich werde 3x in der Woche laufen (in bescheidenem Rahmen, mit dem Ziel, am Monatsende wieder 30 Minuten am Stück zu schaffen), täglich 10 Minuten auf der Matte verbringen (ja, das ist wenig, aber ein Anfang) und 5x am Tag Obst und Gemüse essen (da lag ich in der letzten Zeit immer etwas drunter). Alle Punkte dienen dem Wohlbefinden, so hoffe ich doch, und natürlich auch dem Ziel, die vermaledeiten Kilos wieder loszuwerden. Da habe ich noch mehr vor. Aber dies wird kein Abnehmblog, daher werde ich nicht intensiv von diesen Dingen berichten. Eher mal am Rande, wenn ich mag.

So, auf ins Jahr 2017. Ich wünsche Euch allen Gesundheit, Zufriedenheit und Glück!

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3. Woche 2015

Diese Woche war läuferisch betrachtet ganz gut. Drei Läufe habe ich hinbekommen.
Am Donnerstag war ich 30 Minuten unterwegs. Da war es recht windig, und ich fühlte mich ganz gut. Trotzdem war der Lauf etwas schwer.
Gestern war dann mein „langer“ 🙂 Lauf mit 35 Minuten. Das ging auch prima. Ich war bei blauem Himmel unterwegs. Nur die Sonne, die war noch nicht da. Es war noch zu früh am Tag.
Nur der Lauf heute, der macht mich nicht so recht glücklich. Ich bin früh aufgestanden und kam irgendwie gar nicht in Gang. Ich war (und bin es noch immer) schlapp und müde. Also bin ich gegen 10 Uhr einfach wieder ins Bett verschwunden, wo ich bis Mittag gedöst und geschlafen habe. Danach war es noch immer nicht besser. Aber ich wollte wenigstens schauen, ob ein Lauf ginge. Also rein in die bereit gelegten Klamotten und los. Es wurden dann 2 km, die nicht wirklich Spaß gemacht haben. Die Beine schwer, so ein leichtes schwindeliges Gefühl… Nee, das hatte keinen Sinn. Daher nach einem Kilometer „Kehrt-marsch-marsch“. Egal, ich war an der frischen Luft und habe mich ein wenig bewegt. Bei meinem Tempo war das immerhin mehr als eine Viertelstunde. Manche machen noch nicht mal so lange Sonntagsspaziergänge.
Ich habe mich im Laufe der Woche gefragt, ob es sich denn wohl bald wieder etwas leichter läuft, obwohl ich erstmal bei so kurzen Läufen bleiben möchte. Ich hoffe das doch mal sehr stark!!!
Geturnt habe ich in dieser Woche natürlich auch wieder. Da ich bei mir in letzter Zeit eine gewisse Unbeweglichkeit festgestellt habe, möchte ich wieder ein wenig Yoga integrieren. Das habe ich in der Schlafpause von heute morgen probiert und war etwas konsterniert ob der Steifigkeit meines Körpers. Da liegt aber einiges im Argen, ist einiges verkürzt. Da bleibe ich mal wieder dran. Schlimm war das ja!!!
Ein ganz bescheidenes Ziel für das Laufjahr 2015 habe ich mir übrigens doch gesteckt. 150 Läufe in diesem Jahr möchte ich machen. Egal wie weit, egal wie schnell. Das sind im Schnitt 3 Läufe in der Woche. Ein erreichbares Ziel, wie ich finde. Wenn ich dann am Jahresende mal wieder bei 10km wäre, das wäre prima. Wenn nicht, dann nicht.
Ach ja, auch in dieser Woche gab es ein geflügeltes Laufmantra: „Tu es einfach!“

Laufen lassen

Meine erste durchgelaufene Woche seit etwa 5 Monaten liegt hinter mir. Ich habe sie frei Schnauze gestaltet, und das war eine gute Entscheidung. Klar, ich möchte im Idealfall 3 oder auch 4 Mal in der Woche laufen. Das brauche ich aber auch nicht großartig planen, sondern diese Läufe lassen sich immer ganz gut in den Alltag integrieren. Das weiß ich aus Erfahrung. Und wenn die Termine mal zu gedrängt sind, oder es gesundheitlich nicht passt, dann wird es einfach weniger. Auch in Ordnung. Christian hat mir geschrieben, dass er nach längeren Pausen ein Wochenziel formuliert. Das finde ich gut, allein schon daher, weil ich nicht gleich zuviel machen möchte. Und so habe ich mir für diese Woche ein Wochenziel in Form von 100 Laufminuten gesetzt. Ich denke, da ist genug Spielraum, um einfach frei Schnauze zu laufen. Also laufe ich quasi planlos aber nicht ohne Plan. :mrgreen:

Am Mittwoch hatte ich einen Tag frei – wie herrlich. Somit hatte ich die Möglichkeit, am Morgen ganz entspannt in den Tag zu starten. Zur üblichen Zeit habe ich meinen Filius, der ja nun zur Schule musste, verabschiedet. Kurze Zeit später bin ich dann losgelaufen. Das Wetter war sehr schön – angenehme Temperaturen und sonnig. Ich nenne die Art von Lauf, die ich veranstaltet habe, immer einen Sternlauf. Dabei laufe ich zu einem bestimmten Punkt, von dem aus es möglich ist, in verschiedene Richtungen zu laufen. Der ist in etwa 7 Minuten von zu Hause entfernt. Und dann pendel ich in jede Richtung und wieder zurück. Am Ausgangspunkt entscheide ich dann, ob ich nach Hause laufe oder noch in eine andere Richtung pendle. Das finde ich immer sehr praktisch, wenn ich noch nicht weiß, wie weit der Lauf sein soll und keine Lust habe, irgendwann auf weiter Flur zu stehen und nur noch gehend nach Hause zu kommen, weil es zum Laufen einfach zu weit ist. Geworden sind es auf diese Art und Weise 42 – recht gemütliche – Minuten. Schön! An diesem Vormittag war ich auch noch, in Begleitung meines „Töchterchens“, beim Optiker und habe Kontaktlinsen (Monatslinsen) probegetragen. Es ist noch Feinabstimmung bzgl. der Stärken von Nöten. Außerdem muss ich das Ganze dann mal im Alltag testen. Ich werde berichten.

Am Donnerstag war Hobbiefahrdienst angesagt. Die Gelegenheit habe ich gleich ergriffen und bin um unser Schloss gelaufen. Zur Zeit ist das (noch) ein, zwei Kilometerchen zu weit für mich, um es von zu Hause aus laufend zu umrunden. So bin ich von der anderen Seite das Schloss angelaufen. Einfach los. Ich hatte mir mal die Ohrstöpsel für mein Handy mitgenommen, um mit Musik zu laufen. Dabei habe ich festgestellt, dass das besser mit meinem MP3-Player klappt. So ein ganz kleines Clipding, wo ich jeden Knopf blind finde und bei dem die Ohrstöpsel angehmer sind – aber das nur am Rande. Auf jeden Fall war ich für meinen derzeitigen Stand echt zügig unterwegs – im Schnitt eine Minute auf den Kilometer schneller als sonst. Mir war danach, und das war gut so. Zügig bedeutet in meinem Fall wohl in etwa GA2-Tempo. Sonst laufe eher seeehr gemütlich – GA1 halt. Genau kann ich das nicht sagen, weil ich zur Zeit nicht mit Pulsmessung laufe, aber die Atemfrequenz lässt ja auch Rückschlüsse zu. 😉

Heute stand nun ein letzter Lauf für diese Woche an. Meine Beine waren zu Anfang ganz leicht, aber nach einem Kilometer auf einmal ganz schwer. Entsprechend langsam wurde ich dann. Ich gönnte mir ein Spazierlauftempo und war insgesamt 28 Minuten unterwegs. Wochenziel erreicht. Jetzt wird noch geturnt, und dann ist es gut.

Ich mache nun nicht mehr jeden Tag Gymnastik in Form einer festen Turneinheit. Nach jedem Lauf wird gedehnt und Gymnastik gemacht. Das dauert dann in etwa eine halbe Stunde, und ich habe festgestellt, dass mir das sehr gut tut, in sofern, dass ich Verspannungen nach dem Laufen verhindern kann. Sonst habe ich oft davor geturnt. Das Wechseln der Reihenfolge war genau richtig.An den restlichen Tagen habe ich Übungen als kleine Häppchen in den Alltag integriert, so dass ich da in etwa auf eine Viertelstunde komme. Manchmal turne ich auch noch extra.

Mal kurz zu meiner Gewichtsentwicklung. Anfang Dezember hatte ich 8 Kilo (seit Januar 2013) abgenommen. Leider war ich danach sportlich erstmal eingeschränkt, und weniger essen wollte ich nicht, so dass ein Kilo draufkam. Das habe ich allerdings gehalten, und inzwischen ist es wieder runter. Ich bin guter Dinge, dass die restlichen 8 Kilo langfristig auch noch schwinden. Auf Gewaltdiät habe ich keine Lust, und finde so etwas auch ziemlich blödsinnig. Oft genug habe ich dabei Mitmenschen erlebt, bei denen der Jojo-Effekt böse zugeschlagen hat. Das soll mir nicht passieren!

 

 

 

 

 

Und was jetzt?

Nun, der Plan ist durch. Mein Ziel, erstmal wieder eine halbe Stunde zu laufen erreicht. Dabei komme ich auf 3 Läufe in der Woche zur Zeit.

Und was jetzt?

Einfach laufen? Ohne Plan und ohne Ziel? 3 Mal in der Woche nach Gefühl? Quasi frei Schnauze.

Oder nun doch weiter laufen? Die Strecke ausbauen.

Oder einen Lauf in der Woche dazunehmen und dabei bei einer halben Stunde bleiben?

Ist das zu kopflastig für ein Hobbie, bei dem zur Zeit weder ein offizieller Lauf angestrebt wird noch sonst irgendwelche Ambitionen verfolgt werden?

Keine Ahnung – ich bin noch zu keinem Ergebniss gekommen. Ich glaube, ich laufe in den nächsten Wochen einfach nur so. Dabei wird mir schon klar werden, was ich möchte.

Auf jeden Fall stelle ich mir das (sehr) langfristig so vor: Ich bin irgendwann alt und grau (ok, grau bin ich jetzt schon) und laufe trotzdem noch jeden Tag mein Ründchen. Das wäre toll!