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2 x Osterlauf

Gestern war ich mal wieder beim Osterlauf in Paderborn. Weil ich die 10km zur Zeit nicht schaffe, habe ich nur meine Freundin begleitet, die ihren ersten Osterlauf absolviert hat.
Ich muss sagen, zuschauen ist auch mal ganz nett, aber mitlaufen finde ich doch besser. Wenn schon Stadtlauf, dann doch lieber aktiv. Zumindestens freute ich mich darauf, Sabrina Mockenhaupt zu sehen. Ich wartete und wartete – wer nicht ins Ziel über 10km kam, das war die Sabrina. Ja, irgendwann wurde mir klar, dass sie den Halbmarathon laufen würde. Und da waren wir schon wieder auf den Weg nach Hause.
Na ja, dafür konnte ich meine Freundin an der Spitze der Elitetruppe beobachten, weil ich ihr vergessen hatte zu sagen, dass man sich entsprechend seiner Zielzeit im Starterfeld einordnet. Da gehört man mit ca. 60 Minuten doch nicht nach ganz vorn…
Erst musste ich ein wenig schmunzeln, als ich sie mitten zwischen den schnellen Rennern in der 3.Reihe entdeckte. Als der Start jedoch vorbei war, und ich dann mitbekam, dass in 3 Wellen gestartet wurde, da tat sie mir ein wenig leid. Ich hoffte nur, dass sie nicht irgendwann allein auf weiter Flur sein würde. Na ja, auf den ersten 5 Kilometern wurde sie letztendlich nur überholt. Dann schloss die zweite Gruppe auf. Immerhin die magische Stunde ist gefallen und wer weiß, vielleicht wurde dies nur, möglich weil sie auf den ersten Kilometern ein wenig gezogen wurde…
Trotzdem war es für sie ein schönes Erlebnis mit einer neuen Bestzeit. Ist doch super! Und ich konnte mal wieder den Zieleinlauf der Gewinner beobachten. Wow, die sind echt fix. Fast gab es einen neuen Streckenrekord bei den Männern – 4 Sekunden fehlten. Der Rekord aus 1993 besteht also weiter. Und zum 70ten Jubiläum im nächsten Jahr bin ich dabei!
Ich hatte dann heute meine Osterlauf. 30 Minuten wollte ich laufen. Das Wetter war einfach herrlich. 3° und Sonne pur – ideal zum Laufen am Morgen. Erst lief es sich tatsächlich sehr leicht, ich hatte schließlich auch fast 2 Wochen Pause. Dann wurde es zwischendrin ein wenig schwer, aber die 30 Minuten sollten wohl klappen. Kurz davor wurden die Beine wieder leichter (noch nicht leicht, aber immerhin), und so konnte ich es auf angenehme 45 Minuten bringen. Im Schneckentempo – aber ich bin zufrieden. Denn hinterher ging es mir richtig gut – keine Spur von Müdigkeit. Das stimmt mich optimistisch, dass es nun aufwärts geht. Vielleicht tut mir auch einfach der Urlaub gut. Egal, was es ist – es freut mich.
Gerne hätte ich Euch heute Fotos mitgebracht. Leider habe ich mein bereitgelegtes Smartphone vergessen.
Frohe Ostern allerseits!

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