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Januar 2017

Sooo, der Januar ist rum, und ich habe mein Laufziel für diesen Monat erreicht. Ich bin am Samstag das erste Mal wieder ohne Gehpausen unterwegs gewesen. Knapp über eine halbe Stunde ist es geworden. 10x war ich in diesem Monat auf der Piste. Wer rechnen kann, merkt sofort, 3x in der Woche war das nicht. Aber 5 Tage Migräne haben mich da ausgebremst. Ich kann jedoch mit Fug und Recht behaupten, wenn es mir gesundheitlich möglich war, habe ich dieses Vorhaben umgesetzt und damit wieder eine Regelmäßigkeit in meine Lauferei gebracht und sie in meinen Alltag integriert. Das war mein Hintergedanke bei diesem Monatsprojekt. Erfolgreich abgeschlossen, würde ich sagen.
Mein Fuß hat die Lauferei auch total gut vertragen. Ganz selten habe ich überhaupt mal etwas gemerkt hinterher. Allerdings habe ich beim Laufen noch immer unheimlich Angst, dass ich umknicke und laufe extrem vorausschauend. Ich hoffe, das legt sich noch…

Obst und Gemüse habe ich auch ausreichend gegessen – erledigt.

Das mit der Gymnastik hat nicht geklappt. Es sollten 10 Minuten am Tag sein. Durchgezogen habe ich das nur 8x. Besser als gar nichts. Aber da will ich im Februar nochmal dran arbeiten. Dabei habe ich das Ziel etwas anders formuliert – es sollen 2-3 Mal Turnerei in der Woche werden. Allerdings eher 15-20 Minuten. Ich denke, das ist ausreichend.

Außerdem im Februar – zuckerfrei essen. Damit ist aber nur der Verzicht auf Industriezucker gemeint. Das sind bei mir hauptsächlich die Kekse bei der Arbeit, die unser Chef netterweise immer ausreichend zur Verfügung stellt. DAS wird schwer. Außerdem natürlich keine Süßigkeiten und keinen Kuchen. Da wir immer frisch und ohne Fertigprodukte kochen, muss ich da auf nichts achten. Meine Getränke sind hauptsächlich Wasser, Tee und Kaffee. Auch kein Problem. Trotzdem, keine Kekse, keine Schokolade (auch nicht bei Migräne), kein Kuchen auf Geburtstagen – das fällt mir nicht so leicht. Aber der Februar ist ja kurz. Ich schaffe das.

Läuferisch mache ich einfach weiter. Wenn möglich 3x in der Woche, jetzt ohne Gehpausen, einen Lauf in der Woche langsam steigern. Wenn es klappt, dann Ende Februar 45 Minuten laufen können…

Ach ja, ein Kilo Gewichtsabnahme ist zu vermelden.

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Halbzeit im Januar

So, heute ist der Januar halb rum. Wie schaut es mit meinen Vorhaben aus?

Obst und Gemüse – ja, die 5 Portionen schaffe ich am Tag. Ich esse ja grundsätzlich gerne. Also fällt mir das nicht sehr schwer. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob ich sonst sehr viel weniger davon gegessen habe, oder ob mir das nur so vorkam. Egal – der Punkt läuft also.

10 Minuten Gymnastik am Tag – hmmm, das bekomme ich (obwohl es ja doch seeehr wenig ist) nicht jeden Tag hin. Bis heute habe ich die Gymnastik 5x ausfallen lassen. Habe also mein gestecktes Ziel bisher nur zu 2/3 erreicht. Da arbeite ich also weiter dran.

Zum Laufen – In jeder Woche war ich 3x unterwegs. Dabei hangel ich mich an einem Anfängerlaufplan entlang, der mich im Januar noch zu einer halben Stunde Durchlaufen führen soll. Das wird klappen. Auch mit dem 3x Laufen in der Woche habe ich keine Probleme. Weil ich es einfach will, ziehe ich das auch durch. In dieser Woche passte es nicht, so dass ich bis zum Wochenende erst 1x gelaufen bin. Ich wusste nicht so recht, wie ich zwei Läufe am Wochenende unterbringen sollte, weil mein Fuß, wie ich merke, schon ein bis zwei Pausentage braucht. Sonst meckert er. Aber meine Freundin brachte mich drauf, dass ich doch kurz laufen könne, und das auch als Lauf zählt. Klar, gute Idee. Und so bin ich gestern einfach 3 x 5 Minuten gelaufen und heute dann 10, 15 und dann nochmal 10 Minuten mit jeweils einer Minute Pause dazwischen. Ich bin also mit der Gesamtlaufzeit schon bei über einer halbe Stunde. Es war auch in den letzten zwei Wochen einmal ein Gefühl von Leichtigkeit dabei. Ansonsten fällt mir das Laufen noch sehr schwer. Und es ist jedesmal ein kleiner Kampf, weil ich so dampflokartig unterwegs bin. Aber ich weiß, das wird irgendwann wieder anders. Also bleibe ich schön dran.

Einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die Woche! 

Blick nach vorn

Einen Rückblick auf das Jahr 2016 erspare ich mir an diese Stelle. Einen Minirückblick gab es ja im letzten Beitrag.

Nachdem es läuferisch in 2016 recht mau war, weil mein Fuß doch länger zum Ausheilen brauchte als gedacht, schaue ich jetzt optimistisch nach vorn und bin inzwischen sicher, dass ich bald wieder meine Runden wie gewohnt drehen werde. Der Aufbau erfolgt zur Zeit mit viel Bedacht und Vorsicht. Ich will nicht riskieren, wieder pausieren zu müssen. Die Form ist unterirdisch, das Lauftempo ist eher im Walkingbereich angesiedelt. Ich mache noch Gehpausen. Aber alles ist gut, so wie es ist und besser als gar nicht laufen.

Natürlich habe ich eine persönliche Rückschau auf das Jahr 2016 gestartet. Es war recht positiv für mich. Trotzdem hat mich etwas besonders gestört, wie ich dabei für mich festgestellt habe. Ich bin träge geworden. Ja, ich bin immer schön mit meiner Bella unterwegs. Aber ansonsten habe ich in der Laufpause so gut wie keinen Sport gemacht, außer mal ein wenig geradelt. Nicht in so einem Umfang wie Anne, eher so Spazierfahrten bis 10km und auch viel zu selten. Gymnastik oder Krafttraining – davon will ich gar nicht reden, weil es in 2016 davon nicht viel gab. Mein Rücken beschwert sich schon. Und Schwimmen – es ist einfach nicht mein Ding. Alles in allem ärgert mich das, weil ich mich so inaktiv nicht mag, und weil ich auch die Zahlen, die sich bei dem morgendlichen Gang auf die Waage neuerdings zeigen, ziemlich erschreckend finde. Um den entgegen zu wirken und wieder aktiver zu werden, habe ich mir für 2017 ein paar Gesundheitsprojekte vorgenommen. Jeden Monat eins – mal sehen, ob ich davon berichten mag. Auf meinem Blog ist es auch recht still geworden. Das möchte ich auch wieder ändern, nicht in fester Frequenz, aber doch mal wieder öfter. Auch die anderen Blogs möchte ich nicht mehr nur lesend verfolgen. Lieber aktiv teilnehmen. Mal sehen, ob mir das gelingt.

Mein Januarprojekt will ich an dieser Stelle verraten: Ich werde 3x in der Woche laufen (in bescheidenem Rahmen, mit dem Ziel, am Monatsende wieder 30 Minuten am Stück zu schaffen), täglich 10 Minuten auf der Matte verbringen (ja, das ist wenig, aber ein Anfang) und 5x am Tag Obst und Gemüse essen (da lag ich in der letzten Zeit immer etwas drunter). Alle Punkte dienen dem Wohlbefinden, so hoffe ich doch, und natürlich auch dem Ziel, die vermaledeiten Kilos wieder loszuwerden. Da habe ich noch mehr vor. Aber dies wird kein Abnehmblog, daher werde ich nicht intensiv von diesen Dingen berichten. Eher mal am Rande, wenn ich mag.

So, auf ins Jahr 2017. Ich wünsche Euch allen Gesundheit, Zufriedenheit und Glück!

Meckern hilft

Es ist schon erstaunlich – einmal ordentlich Meckern und der Körper gibt Ruhe. Zumindestens eine Zeit. Ok, es kann auch daran liegen, dass ich mein Gymnastik-, Dehn- und Rumpfstabipensum wieder ordentlich und konsequent durchziehe. Es war wahrscheinlich Zufall, dass ich tatsächlich am Tag nach meinem Gemecker schmerzfrei aus dem Bett hüpfen konnte. Und das ist tatsächlich so geblieben. Rücken und Hüfte sind zur Zeit gaaanz still. *auf-Holz-klopf* Na ja, der Kopf mochte Niklas so gar nicht. Aber damit kann ich dann zurecht kommen. Und meinem Seelchen geht es damit natürlich auch viel besser.

Was mir allerdings noch immer sehr zu schaffen macht, ist diese Müdigkeit und Mattigkeit, die mich zur Zeit begleitet. Ich könnte nach der Arbeit im Bett verschwinden, Decke über den Kopf und schlafen bis zum nächsten Morgen. Mache ich natürlich nicht. Aber mein Antrieb für alles ist damit so ziemlich im Keller und um 20 Uhr ist dann auch Schicht im Schacht. Ich bin platt. Nun hoffe ich, dass das nur eine kleine Frühjahrsmüdigkeit ist, und diese sich langsam mal verzieht. Vielleicht bin ich auch urlaubsreif. Urlaub habe ich jetzt zumindestens seit gestern. 7 Tage frei ist doch schon einmal was. Mal sehen, ob es danach besser wird. Die Tage werden nun länger – ich hoffe, das Licht macht mich mal ein wenig munterer. Durchgecheckt bin ich zwar erst im Dezember, aber wenn es nicht besser wird, lasse ich mich nochmal untersuchen. Ist doch total unnormal das Ganze. Auch wenn sich das gerade ein bisschen meckerig anhört – nein, so ist es nicht. Mir geht es insgesamt viel besser als letzte Woche, allein wegen der fehlenden Schmerzen. Und die Laune ist auch deutlich auf dem aufsteigenden Ast.

Sooo, was gibt es läuferisch zu berichten? Nicht viel bis gar nichts, möchte ich sagen. Ich war nur ein Mal laufen und das für ganze 15 Mintuen. Mir fällt es zur Zeit sehr schwer. Ich war danach so kaputt wie sonst nach einer Stunde. Das bringt mir keinen Spaß.

Und dann gibt es da noch etwas zu berichten. Mein Gatte, den ich nun leider vom Laufen nicht überzeugen konnte, möchte nun seit einiger Zeit auch etwas sportliches für seine Fitness und Gesundheit tun. Wir waren mal eine Zeit lang hier im Ort zum Gerätetraining in einer Physiotherapiepraxis. Das hat ihm damals super gefallen (mir nicht so) – nur die Öffnungszeiten, die passten so gar nicht gut zu seinen Arbeitszeiten. Und dann musste man sich noch immer vorher anmelden und nach einer Stunde die Örtlichkeit wieder verlassen. Nicht optimal. Aber die Sache an sich fand er toll. Lange Rede – kurzer Sinn. Er hat sich nun im Fitnesscenter angemeldet, und da gibt es zur Zeit eine Frühjahrsaktion, bei der Nichtmitglieder 4 Wochen umsonst trainieren können. Also nicht im ganzen Studio, sondern an so einem computergesteuerten Zirkel. eGym nennt sich das Ganze. Ob so ein Zirkel sinnig ist oder nicht, das will ich hier gar nicht erläutern oder besprechen. Auf jeden Fall werde ich das mal 4 Wochen mitmachen. Bisher habe ich so eine Mitgliedschaft für mich immer kategorisch abgelehnt. Nicht wegen der Kosten an sich, sondern weil ich finde, dass man für den Preis, den man dort zahlt, das Angebot auch entsprechend nutzen sollte. Und da bin ich bei mir doch etwas skeptisch, ob ich das im Alltag geregelt bekomme. Außerdem habe ich bei den Clubs, in denen ich mal kurz drin war, um Freunde abzuholen oder mich zu informieren, immer sofort gedacht: „Nicht mein Ding. Hier ist es zu eng, zu voll, zu stickig.“ Noch ein Gegenargument war es, dass ich ja nun schließlich 3 Mal die Woche laufe. Zusätzliche Sporteinheiten außer Haus bekomme ich da nicht unter. Nun, dass mit dem Laufen ist zur Zeit nicht so dolle, und im Winter habe ich ehrlich gesagt auch keine Lust mehr im Dunkeln durchs Dorf zu traben. Das war in anderen Wintern nicht so. Da wäre so eine Ausweichmöglichkeit vielleicht doch ganz gut.
So ein Probemonat, denke ich, ist mal gut, um das zu probieren. Auch, ob ich das rücken- und kopftechnisch vertrage, kann ich in so einem Zeitraum sicher schon tendenziell feststellen.

Am Mittwoch war ich nun mit meiner Lauffreundin, die ich auch zu dem Probemonat überreden konnte, zum ersten Mal dort. Also eng und stickig ist es in dem Studio schon einmal nicht. Das hatte mir mein Mann schon berichtet. Ein Gegenargument ist also direkt ausgeräumt worden. 🙂 Nein, im Gegenteil, das Studio ist ganz nett aufgemacht. So ein wenig mediterran. Schön Musik im Hintergrund. Doch, die reinen Äußerlichkeiten waren schon in Ordnung.
Nach den Formalitäten ging es erstmal ans Umziehen und Warmmachen. Ein wenig radeln vorweg und die Muskeln sind vorbereitet. Dann hat uns eine Mitarbeiterin die Geräte am Zirkel erklärt und für uns eingestellt. Danach haben wir mit ihr gemeinsam die erste Runde absolviert. So konnte wir noch Fragen stellen oder unsere Haltung korrigieren lassen. Zwei Runden werden insgesamt gedreht. Da man nicht viel falsch machen kann, weil die Geräte sich computergestützt einstellen (sowohl die Gewichte als auch Sitz etc.), konnten wir in der zweiten Runde allein los. Wie das beim Zirkeltraining allgemein halt so ist, macht man eine Übung für ein fixe Zeit und wechselt dann zur nächsten. Hier halt von Gerät zu Gerät. Nach den zwei Durchgängen bin ich nochmal ein wenig auf’s Rad gestiegen und fertig. Mir hat das an dem Tag erstmal gereicht. Der Kopfschmerz wollte auch schon wieder ein wenig
aufbegehren, war ich doch erst wieder den ersten Tag fit. Aber zum Glück verzog er sich schnell wieder.

Nach einem Training kann ich noch nicht viel sagen. Es ist schon mal so, dass ich nicht sofort denke:“Nee, das ist gar nichts für mich.“ Ich lasse diese vier Wochen einfach mal vergehen und schaue, wie es läuft. Ab und an werde ich berichten.
Einen Unterschied zu meiner Gymnastik zu Hause habe ich natürlich gespürt. Ich wurde schon mehr gefordert und war am Abend auch ganz schön platt. Sagt zur Zeit auch nicht viel aus – bin ich doch gerade immer. Am nächsten Tag war mein Körper ein wenig schwer. Aber Muskelkater hatte ich nicht. Das ist so in Ordnung, denke ich. Mal schauen, wie das weiter geht.
Und heute teste ich mal, wie das geht mit dem Laufen. Es soll nicht mehr regnen, und ich habe Bock drauf. Gute Voraussetzungen erstmal.

3. Woche 2015

Diese Woche war läuferisch betrachtet ganz gut. Drei Läufe habe ich hinbekommen.
Am Donnerstag war ich 30 Minuten unterwegs. Da war es recht windig, und ich fühlte mich ganz gut. Trotzdem war der Lauf etwas schwer.
Gestern war dann mein „langer“ 🙂 Lauf mit 35 Minuten. Das ging auch prima. Ich war bei blauem Himmel unterwegs. Nur die Sonne, die war noch nicht da. Es war noch zu früh am Tag.
Nur der Lauf heute, der macht mich nicht so recht glücklich. Ich bin früh aufgestanden und kam irgendwie gar nicht in Gang. Ich war (und bin es noch immer) schlapp und müde. Also bin ich gegen 10 Uhr einfach wieder ins Bett verschwunden, wo ich bis Mittag gedöst und geschlafen habe. Danach war es noch immer nicht besser. Aber ich wollte wenigstens schauen, ob ein Lauf ginge. Also rein in die bereit gelegten Klamotten und los. Es wurden dann 2 km, die nicht wirklich Spaß gemacht haben. Die Beine schwer, so ein leichtes schwindeliges Gefühl… Nee, das hatte keinen Sinn. Daher nach einem Kilometer „Kehrt-marsch-marsch“. Egal, ich war an der frischen Luft und habe mich ein wenig bewegt. Bei meinem Tempo war das immerhin mehr als eine Viertelstunde. Manche machen noch nicht mal so lange Sonntagsspaziergänge.
Ich habe mich im Laufe der Woche gefragt, ob es sich denn wohl bald wieder etwas leichter läuft, obwohl ich erstmal bei so kurzen Läufen bleiben möchte. Ich hoffe das doch mal sehr stark!!!
Geturnt habe ich in dieser Woche natürlich auch wieder. Da ich bei mir in letzter Zeit eine gewisse Unbeweglichkeit festgestellt habe, möchte ich wieder ein wenig Yoga integrieren. Das habe ich in der Schlafpause von heute morgen probiert und war etwas konsterniert ob der Steifigkeit meines Körpers. Da liegt aber einiges im Argen, ist einiges verkürzt. Da bleibe ich mal wieder dran. Schlimm war das ja!!!
Ein ganz bescheidenes Ziel für das Laufjahr 2015 habe ich mir übrigens doch gesteckt. 150 Läufe in diesem Jahr möchte ich machen. Egal wie weit, egal wie schnell. Das sind im Schnitt 3 Läufe in der Woche. Ein erreichbares Ziel, wie ich finde. Wenn ich dann am Jahresende mal wieder bei 10km wäre, das wäre prima. Wenn nicht, dann nicht.
Ach ja, auch in dieser Woche gab es ein geflügeltes Laufmantra: „Tu es einfach!“

Ugly Destinations und Wohlfühltempo – was ist das?

Heute habe ich mir nun extra mein Handy mitgenommen um Christians Aufruf zu folgen und Fotos von besonders hässlichen Teilen unserer Laufstrecken zu zeigen.

Tja, DAS ist dabei herausgekommen:

Blick auf das Gelände eines Kunststoffherstellers

Blick auf das Gelände eines Kunststoffherstellers

Ein Stromkasten - irgendwie nicht sooo schlimm.

Ein Stromkasten – irgendwie nicht sooo schlimm.

Dann habe ich noch zwei Fotos von der Weserbrücke, die ich fast immer überquere, wenn ich laufen gehe.

Da bin ich immer so schnell vorbei. Und außerdem entschädigt mich der Blick von oben:

20140816_084818Das war nun wirklich das Schlimmste, was ich finden konnte. Meine Laufstrecken sind einfach schööön.

Kurz zum Lauf von heute. Bei Christian war im letzten Beitrag das Wohlfühltempo ein Thema. Mein Wohlfühltempo liegt zur Zeit in einem wirklich sehr langsamen Bereich,   d. h. über 8 Minuten auf den Kilometer. Zumindestens auf den längeren Läufen. Bei den kurzen liege ich vielleicht eine halbe Minute darunter.

Allerdings finde ich, dass das Tempo von über 8 Minuten meinem Fahrgerät irgendwie nicht gut tut. Man „läuft“ doch etwas komisch unrund (ich kann es nicht anders beschreiben) und Technik braucht es dafür ja nun auch nicht. Daher möchte ich schon wieder ein wenig schneller laufen können. Das muss geübt werden. Ich muss dabei ja nicht stur nach einem Plan vorgehen oder besonders streng und ergeizig sein. Nein, einfach so. Und Lauf-ABC wäre wohl auch nicht schlecht.

Da dachte ich mir heute, dass ich doch einfach mal den Pace-Alarm an meiner Garmin nutzen könnte und stellte ein, dass die Uhr piepen solle, wenn ich langsamer als mit einer Pace von 8:00 Min. unterwegs bin. Ein Stunde wollte ich laufen.

Gedacht, getan und losgelaufen. Nach 1 km schaltete ich den Alarm entnervt wieder ab. So ein Mist – das Ding piepte ständig, nicht weil ich beim Laufen an sich zu langsam war, nein, wenn ich mal kurz für ein Foto stehen blieb und wieder anlaufen musste. Oder beim Husten kurz mal langsamer wurde. Oder wenn ich einfach so mal für 10 Sekunden darüber lag. Nee, DA hatte ich aber mal keinen Bock drauf. Das nimmt mir doch den ganzen Laufspaß und den Entspannungseffekt.

So bin ich einfach weiter vor mich hingelaufen, so wie ich mich wohlfühlte. Mal war das ein Tempo um die 7 Minuten, mal um die 8 Minuten. Nach einer Stunde hatte ich dann 7,57 km auf der Uhr und lag damit ganz ohne irgendwelches Gepiepe trotzdem unter dem angestrebten Tempo. Und was soll ich Euch sagen? Das scheint gut zu laufen. Über 8 Minuten muss wohl doch nicht immer sein. Und wenn ich mal kaputt bin, dann halt doch.

Und auf den kürzeren Läufen will ich jetzt mal ganz Frei-Schnauze schneller (so man in diesem Bereich von schnell reden kann) laufen. Dann steigt auch irgendwann wieder das Wohlfühltempo.

Irgendwie doch ganz schön viel Plan, dafür das das Tempo ach so egal ist. :mrgreen:

Übrigens habe ich heute festgestellt, dass ich irgendwie mehr Kraft in den Beinen bekommen habe. Mein Kraft-Gymnastikprogramm scheint sich auch in diesem Bereich auszuzahlen. Außerdem „sitze“ ich nach einer Stunde nicht so arg. Toll!

Ansonsten habe ich zur Zeit wieder mal mit argen Verspannung im Rücken zur kämpfen. Trotz Gymnastik und Dehnen – der Schreibtischjob fordert seinen Tribut. Die Termine bei der Massage stehen. Das hilft mir dann ganz gut, und dann kann ich bald auch wieder gescheit schlafen.

Ansonsten war ich in dieser Woche nicht laufen, habe aber fleißig geturnt. Ab nächste Woche fängt die Schule wieder an. Und dann sollen es schon wieder mehr Läufe in der Woche werden.

Allen ein schönes Wochenende!

Ich freue mich

Diese Woche lief es auch wieder ganz wunderbar.
Am Dienstag war ich knapp 40 Minuten laufen. Ganz locker. War schön!
Eigentlich wollte ich am Donnerstag wieder los, um dann am WE wieder Samstag und Sonntag zu starten. Leider klappte das nicht so, wie gedacht.
Also habe ich die restlichen Minuten, die ich mir für diese Woche so vorgenommen haben, auf gestern und heute verteilt.
Gestern war ich 45 Minuten auf der Piste. Irgendwie lief es sich etwas zäh, aber das war in Ordnung.
Somit fehlte mir heute zu 150 Laufminuten für diese Woche ein Lauf von ca. einer Stunde. Mit dem Vorhaben bin ich heute gestartet. Letztendlich sind es 70 Minuten geworden. Also lag ich insgesamt sogar über meinen Wochenziel. Schööön!
Was mich an dieser Woche aber am meisten freut, ist die Tatsache, dass ein Lauf über eine Stunde einfach so wieder möglich ist. Er zieht sich nicht in die Länge, weil es am Ende anstrengend wird. Nein, ich kann einfach so eine Stunde laufen. Das finde ich super!
Fast noch besser gefällt mir, dass ich nach den längeren Läufen (fast) nie mehr Rückenbeschwerden habe. Rumpfstabi sei Dank!