Schlagwort-Archive: Etappenziel

Tadaaaa

Es ist vollbracht:
wpid-20141016_095427.jpg
Heute morgen bin ich mit meiner Lauffreundin gestartet, endlich mal wieder 10km zu knacken. Es hat wunderbar hingehauen. Schneckentempo – ist klar. Aber egal! Ich freue mich.

Das war nun erstmal mein Ziel. Über den Winter möchte ich die Streckenlänge gar nicht weiter ausbauen.  Regelmäßigkeit beibehalten können, und diese Umfänge wieder festigen, das ist angesagt. Reicht mir.

Advertisements

Ich hab ihm den Laufpass gegeben

– dem Laufplan!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Eigentlich wären noch 2 Läufe mit Gehpausen geplant gewesen, aber darauf hatte ich keine Lust mehr. Ich hatte mich einfach innerlich schon auf meinen 30-Minuten-Lauf an diesem Wochenende eingestellt, und den hab ich also heute auch gemacht.

Ganz gemütlich bin ich gestartet, um zu schauen, ob das geht. Und ja, es ging super! 30 Minuten lockeres Laufen sind also wieder drin. Das finde ich schön!

Beim Stöbern im meinem Blog ist mir aufgefallen, dass ich (fast) exakt vor einem Jahr auch einen Anfängerplan durch hatte. Am 11.5.2013 bin ich das erste Mal nach längerer Zeit 50 Minuten gelaufen. Vorher gab es auch dort eine Zeit der Laufunregelmäßigkeit, möchte ich es mal nennen. Damals aus Faulheit, diesmal gesundheitlich gedingt. Ich hoffe, diese Parallele zieht sich jetzt nicht wieder durch.

Ansonsten war gesundlheitlich und zeitlich keine weiterer Lauf in dieser Woche möglich. Nur eine Lauf-Walking-Einheit von 45 Minuten am Dienstag.

Windspiel

Heute war ich mal genauso verrückt wie Margitta. Ich lief los in Fahrradbegleitung meines Mannes. Allerdings fing es nach 200 Metern recht kräftig an zu regnen, so dass er direkt eine Kehrtwende macht, und ich allein loszog. Auch in Ordnung, ich merkte, dass es richtig gut lief bei mir heute. Und so nahm ich mir vor, den 2ten und 4ten Kilometer mal zügig zu laufen. Gesagt, getan. Erstmal einlaufen, und als ich dann auf dem Radweg den Wind im Rücken hatte… Gaaaaas!

Einen Kilometer mit einem recht gleichmäßigen 7er Schnitt. Für mich zur Zeit selbst mit Rückenwind ein enormes Tempo. Der Puls ging hoch, aber es war ok. Ein irres Gefühl. Ein bisschen wie Fliegen. Nach dem Kilometer musste ich erstmal ein wenig traben, um mich zu erholen. Und dann dieser Wind. Ich war mir nicht sicher, ob ich noch einen Kilomter schaffen würde. Egal, der dritte Kilometer war um, und ich wollte es nochmal versuchen.

Puh, nun kam der Wind von vorn. Den 7er Schnitt konnte ich nicht immer halten, aber da kam das Windspiel dran. Der Wind war recht böig und immer wenn er nachließ, dann lief ich noch schneller (eher 6er Schnitt). Und wenn der Wind wieder stärker wurde, wurde ich halt langsamer. Der Kilomter Vier wurde somit exakt in sieben Minuten bewältigt. Eine ganz schöne Willensleistung war das! Und dann habe ich auch noch die 4 Kilometer unter 30 Minuten geschafft – eins meiner mittelfristigen Ziele war das. Abgehakt!

Den letzten Kilometer lief ich recht locker, zum Schluss mit einem Endspurt zur Haustür.

Wie Ihr seht, ich kann auch verrückt sein. Ein Nachbar (selber Schönwetter Läufer) hielt mit dem Auto neben mir an, ließ das Fenster runter und sagte: „Ist doch gar kein Wetter für’s Laufen.“

 Meine Antwort:

„ES IST IMMER WETTER ZUM LAUFEN!“