Februar 2017

Heute ist der letzte Tag im Februar.  Mein Monatsziel, 45 Minuten zu laufen, habe ich vorletzte Woche erreicht. Leider musste ich aber feststellen, dass mein Fuß 45 Minuten noch nicht verträgt. Also mache ich lieber einen Schritt zurück, und lasse es erstmal bei Läufen zwischen 20 und 30 Minuten.  Das finde ich zwar total doof. Aber was soll’s? Vielleicht war ich zu ungeduldig. Ich schaue mal, wann mehr möglich ist. Im Übrigen waren es im Februar nur 7 Läufe. Ich hatte relativ häufig Kopfweh. 

Den Zucker wollte ich weg lassen. Das hat nicht sooo gut geklappt. Die Kekse bei der Arbeit konnte ich bis auf 3 Ausnahmen vermeiden. Aber ich habe immerwieder Ausnahmen auf Geburtstagen oder Treffen mit Freunden gemacht. Kuchen und Knabbereien . Trotzdem – es war weniger als sonst, und der Umgang bewusster. Da ich aber nicht so richtig zufrieden war, nutze ich die morgen beginnende Fastenzeit und bleibe da dran. Zusätzlich soll der Weizenkonsum eingeschränkt werden.

Gymnastik habe ich 12 x auf die Reihe bekommen. Finde ich gut. Auch da bleibe ich dran.

Gewichtsabnahme = 0 

Na ja, immerhin nicht zugenommen. 

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Januar 2017

Sooo, der Januar ist rum, und ich habe mein Laufziel für diesen Monat erreicht. Ich bin am Samstag das erste Mal wieder ohne Gehpausen unterwegs gewesen. Knapp über eine halbe Stunde ist es geworden. 10x war ich in diesem Monat auf der Piste. Wer rechnen kann, merkt sofort, 3x in der Woche war das nicht. Aber 5 Tage Migräne haben mich da ausgebremst. Ich kann jedoch mit Fug und Recht behaupten, wenn es mir gesundheitlich möglich war, habe ich dieses Vorhaben umgesetzt und damit wieder eine Regelmäßigkeit in meine Lauferei gebracht und sie in meinen Alltag integriert. Das war mein Hintergedanke bei diesem Monatsprojekt. Erfolgreich abgeschlossen, würde ich sagen.
Mein Fuß hat die Lauferei auch total gut vertragen. Ganz selten habe ich überhaupt mal etwas gemerkt hinterher. Allerdings habe ich beim Laufen noch immer unheimlich Angst, dass ich umknicke und laufe extrem vorausschauend. Ich hoffe, das legt sich noch…

Obst und Gemüse habe ich auch ausreichend gegessen – erledigt.

Das mit der Gymnastik hat nicht geklappt. Es sollten 10 Minuten am Tag sein. Durchgezogen habe ich das nur 8x. Besser als gar nichts. Aber da will ich im Februar nochmal dran arbeiten. Dabei habe ich das Ziel etwas anders formuliert – es sollen 2-3 Mal Turnerei in der Woche werden. Allerdings eher 15-20 Minuten. Ich denke, das ist ausreichend.

Außerdem im Februar – zuckerfrei essen. Damit ist aber nur der Verzicht auf Industriezucker gemeint. Das sind bei mir hauptsächlich die Kekse bei der Arbeit, die unser Chef netterweise immer ausreichend zur Verfügung stellt. DAS wird schwer. Außerdem natürlich keine Süßigkeiten und keinen Kuchen. Da wir immer frisch und ohne Fertigprodukte kochen, muss ich da auf nichts achten. Meine Getränke sind hauptsächlich Wasser, Tee und Kaffee. Auch kein Problem. Trotzdem, keine Kekse, keine Schokolade (auch nicht bei Migräne), kein Kuchen auf Geburtstagen – das fällt mir nicht so leicht. Aber der Februar ist ja kurz. Ich schaffe das.

Läuferisch mache ich einfach weiter. Wenn möglich 3x in der Woche, jetzt ohne Gehpausen, einen Lauf in der Woche langsam steigern. Wenn es klappt, dann Ende Februar 45 Minuten laufen können…

Ach ja, ein Kilo Gewichtsabnahme ist zu vermelden.

Halbzeit im Januar

So, heute ist der Januar halb rum. Wie schaut es mit meinen Vorhaben aus?

Obst und Gemüse – ja, die 5 Portionen schaffe ich am Tag. Ich esse ja grundsätzlich gerne. Also fällt mir das nicht sehr schwer. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob ich sonst sehr viel weniger davon gegessen habe, oder ob mir das nur so vorkam. Egal – der Punkt läuft also.

10 Minuten Gymnastik am Tag – hmmm, das bekomme ich (obwohl es ja doch seeehr wenig ist) nicht jeden Tag hin. Bis heute habe ich die Gymnastik 5x ausfallen lassen. Habe also mein gestecktes Ziel bisher nur zu 2/3 erreicht. Da arbeite ich also weiter dran.

Zum Laufen – In jeder Woche war ich 3x unterwegs. Dabei hangel ich mich an einem Anfängerlaufplan entlang, der mich im Januar noch zu einer halben Stunde Durchlaufen führen soll. Das wird klappen. Auch mit dem 3x Laufen in der Woche habe ich keine Probleme. Weil ich es einfach will, ziehe ich das auch durch. In dieser Woche passte es nicht, so dass ich bis zum Wochenende erst 1x gelaufen bin. Ich wusste nicht so recht, wie ich zwei Läufe am Wochenende unterbringen sollte, weil mein Fuß, wie ich merke, schon ein bis zwei Pausentage braucht. Sonst meckert er. Aber meine Freundin brachte mich drauf, dass ich doch kurz laufen könne, und das auch als Lauf zählt. Klar, gute Idee. Und so bin ich gestern einfach 3 x 5 Minuten gelaufen und heute dann 10, 15 und dann nochmal 10 Minuten mit jeweils einer Minute Pause dazwischen. Ich bin also mit der Gesamtlaufzeit schon bei über einer halbe Stunde. Es war auch in den letzten zwei Wochen einmal ein Gefühl von Leichtigkeit dabei. Ansonsten fällt mir das Laufen noch sehr schwer. Und es ist jedesmal ein kleiner Kampf, weil ich so dampflokartig unterwegs bin. Aber ich weiß, das wird irgendwann wieder anders. Also bleibe ich schön dran.

Einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die Woche! 

Blick nach vorn

Einen Rückblick auf das Jahr 2016 erspare ich mir an diese Stelle. Einen Minirückblick gab es ja im letzten Beitrag.

Nachdem es läuferisch in 2016 recht mau war, weil mein Fuß doch länger zum Ausheilen brauchte als gedacht, schaue ich jetzt optimistisch nach vorn und bin inzwischen sicher, dass ich bald wieder meine Runden wie gewohnt drehen werde. Der Aufbau erfolgt zur Zeit mit viel Bedacht und Vorsicht. Ich will nicht riskieren, wieder pausieren zu müssen. Die Form ist unterirdisch, das Lauftempo ist eher im Walkingbereich angesiedelt. Ich mache noch Gehpausen. Aber alles ist gut, so wie es ist und besser als gar nicht laufen.

Natürlich habe ich eine persönliche Rückschau auf das Jahr 2016 gestartet. Es war recht positiv für mich. Trotzdem hat mich etwas besonders gestört, wie ich dabei für mich festgestellt habe. Ich bin träge geworden. Ja, ich bin immer schön mit meiner Bella unterwegs. Aber ansonsten habe ich in der Laufpause so gut wie keinen Sport gemacht, außer mal ein wenig geradelt. Nicht in so einem Umfang wie Anne, eher so Spazierfahrten bis 10km und auch viel zu selten. Gymnastik oder Krafttraining – davon will ich gar nicht reden, weil es in 2016 davon nicht viel gab. Mein Rücken beschwert sich schon. Und Schwimmen – es ist einfach nicht mein Ding. Alles in allem ärgert mich das, weil ich mich so inaktiv nicht mag, und weil ich auch die Zahlen, die sich bei dem morgendlichen Gang auf die Waage neuerdings zeigen, ziemlich erschreckend finde. Um den entgegen zu wirken und wieder aktiver zu werden, habe ich mir für 2017 ein paar Gesundheitsprojekte vorgenommen. Jeden Monat eins – mal sehen, ob ich davon berichten mag. Auf meinem Blog ist es auch recht still geworden. Das möchte ich auch wieder ändern, nicht in fester Frequenz, aber doch mal wieder öfter. Auch die anderen Blogs möchte ich nicht mehr nur lesend verfolgen. Lieber aktiv teilnehmen. Mal sehen, ob mir das gelingt.

Mein Januarprojekt will ich an dieser Stelle verraten: Ich werde 3x in der Woche laufen (in bescheidenem Rahmen, mit dem Ziel, am Monatsende wieder 30 Minuten am Stück zu schaffen), täglich 10 Minuten auf der Matte verbringen (ja, das ist wenig, aber ein Anfang) und 5x am Tag Obst und Gemüse essen (da lag ich in der letzten Zeit immer etwas drunter). Alle Punkte dienen dem Wohlbefinden, so hoffe ich doch, und natürlich auch dem Ziel, die vermaledeiten Kilos wieder loszuwerden. Da habe ich noch mehr vor. Aber dies wird kein Abnehmblog, daher werde ich nicht intensiv von diesen Dingen berichten. Eher mal am Rande, wenn ich mag.

So, auf ins Jahr 2017. Ich wünsche Euch allen Gesundheit, Zufriedenheit und Glück!

365 Tage ohne…

…Laufen. Tatsächlich hat es so lange gedauert, bis ich das Gefühl hatte, dass ich wieder meine ersten Laufschritte probieren könnte.

Das hier war am 26. November letzten Jahres an meinem knöchernen Abriss Schuld:

Das Bild ist von heute. Also heißt es auch in diesem Jahr – aufgepasst!

Ich will gar nicht soviel über dieses lauflose Jahr schreiben. Es war auf jeden Fall so, dass ich nach den Walkingversuchen im Frühjahr gemerkt habe, dass das noch zu früh war. Mein Fuß nahm das übel. Irgendwann bin ich dann auch nochmal umgeknickt. Ich weiß schon nicht mehr, wann das war. Aber der Heilungsverlauf war wieder gestört. Einen Laufstart hatte ich ganz hinten angestellt und schon fast nicht mehr dran geglaubt und damit abgeschlossen.

Ablenkung und anderweitige Beschäftigung verschaffte mir unser neues Familienmitglied. Am 23. August zog unsere Hundedame Bella bei uns ein.

So ein kleiner Hund wirbelt den Alltag ganz schön durcheinander. Ich fühlte mich zeitweise in die Zeit zurückversetzt, als unsere Kinder noch klein waren. Die Kleine hielt uns schön auf Trab. Aber sie bringt uns auch viel Freude. An Laufen habe ich in der Anfangszeit gar nicht mehr gedacht. Keine Zeit – Alltag musste neu organisiert werden. Spazierengehen war nun angesagt. Am Anfang nur 10 Minuten pro Gang und dann jede Woche eine Minute mehr. Meistens in recht gemütlichem Tempo. Inzwischen sind wir 2x am Tag 30 Minuten unterwegs. Es wird auch nicht mehr immer getrödelt.

Im November dann reifte der Gedanke, dass ich es mit dem Laufen probieren könnte, denn ich merkte den Fuß beim Gehen nur noch sehr selten. Vielleicht taten mir diese Minispaziergänge einfach gut und gaben dem Fuß die Zeit zum Heilen, die er brauchte. Wetterfühlig scheine ich in dem Gelenk zu bleiben. Damit kann ich leben.

Um auf dem Titel zurückzukommen: Genau 365 Tage bin ich nicht gelaufen. Und letzten Sonntag, den 27ten war es soweit. Ich startete zu meinem ersten ernsthaften Laufversuch. Laufen – Gehen nach Plan. Was soll ich sagen… Es lief. Ja klar, schwerfällig war ich und aus der Form. Aber ich hatte keine Schmerzen. Nicht während und auch nicht nach dem Lauf. Unterwegs habe ich ein Tränchen verdrückt, weil ich nicht gedacht hätte, dass es nochmal klappt mit mir und dem Laufen.

Heute gab es dann natürlich auch einen Geburtstagslauf, bevor ich mich in die Feierei stürzte. Das war mein Geschenk für mich. 2 Minuten laufen und eine Minute Gehen im Wechsel. 30 Minuten lang. Ich bin nun optimistisch, dass ich mich bald wieder zu den Läufern zählen kann. Strecken und Zeiten sind egal geworden. Richtig wichtig waren sie noch nie. Aber nun vollkommen irrelevant. Hauptsache, dass!

Ein paar Bilder habe ich mitgebracht:

Das waren meine ersten Laufschritte nach einem Jahr Pause. Ich wollte sie mit Euch teilen. Und ab und an werde ich auch mal berichten, wie es sich entwickelt.

I’m walking

Ein bisschen staubig ist es hier schon geworden. Aber es gab einfach nichts zu berichten.

Meine Verletzung ist doch langwieriger, als ich gedacht habe. Anfang des Jahres  war ich noch recht optimistisch, dass ich laufend in den Frühling starten bzw. meinen Laufstart in den Frühling legen kann. Nun wurde ich doch nicht so schnell schmerzfrei, wie ich das gedacht hatte. Und der Orthopäde, den ich dann auf eigene Faust konsultiert habe, sagte mir, dass es bis zu 16 Wochen dauern kann, bis ich schmerzfrei bin. Also hieß es, Geduld zu haben. Tatsächlich schmerzte mein Fuß immer wieder – fast täglich. Mit oder ohne Belastung, das war egal. Seit zwei, drei Wochen oder so wird das besser. Zur Zeit bin ich ab und an auch mal schmerzfrei. Und wenn der Fuß sich meldet, dann ist es kein echter Schmerz mehr, sondern der Fuß moppert so ein bisschen. Schwer zu beschreiben, aber auf jeden Fall geht es aufwärts.

Nachdem ich nun auch schon einige Male ohne nennenswerte Folgen 30 bis 60 Minuten langsam spazieren war, dachte ich mir, dass ich es langsam und vorsichtig mal mit Walken probieren kann. Zumal ich nicht so konsequent Alternativsport betrieben habe, und sich das sehr unangenehm auf der Waage bemerkbar macht. Da muss sich was ändern am Aktionsmodus. Der Kopf war lang genug im Sand, und so konnte sich der ISH so richtig schön ausbreiten. Da war jede Lust an Sport einfach so weg. So geht das nun nicht weiter.

Also bin ich am Montag mit einer Bekannten mit den Stöcken zu unserer Crossrunde aufgebrochen. Seit über 10 Jahren habe ich die Walkingstöcke nicht mehr geschwungen, und ich weiß auch wieder wieso. Ich bekomme das zwar hin, aber es macht mir aber auch mal gar keinen Spaß. Aber egal, zum Einstieg ist es ganz gut, und der Fuß hat es gut vertragen. Doch meine Sportart wird das niemals werden. Mein langfristiges Ziel ist, wieder laufen zu können.

Heute bin ich an der Weser entlang gewalkt. Allerdings ohne Stöcke. Meine üblichen Laufstrecken stöckelnd abzuwandern – nee, das finde ich doof! Und auf Asphalt finde ich NW sowieso unangenehm. Einerseits habe ich mich darüber gefreut,  30 Minuten unterwegs gewesen zu sein. Andererseits hätte mir die ein oder andere Laufeinlage gefallen. Aber ich spüre, das wäre noch zu früh und unvernünftig. Da warte ich den Kontrolltermin beim Orthopäden ab. Abgesehen davon, muss ich erstmal wieder Kondition aufbauen. 4 Monate ohne Ausdauersport machen sich bemerkbar. Laufend wäre ich wohl als Dampflok unterwegs.

In den nächsten Tagen soll der Frühling Einzug halten, und dann kommt mein Rad auch wieder zum Einsatz. So werde ich erstmal den Bewegungslevel nach oben schrauben, damit das Gewicht sich mal wieder in eine Abwärtsschraube bewegt, und die Ausdauer so nach und nach wieder kommt.

Und vielleicht kann ich im Spätfrühling langsam mal ans Laufen denken. Wir werden sehen…

Neues Jahr – neues Laufglück

Zu allererst wünsche ich Euch ein gutes und gesundes Jahr 2016 mit vielen tollen Erlebnissen und wenig unangenehmen Überraschungen.

Zurückblicken auf das vergangene Jahr möchte ich gar nicht im Detail. Es war, insgesamt betrachtet, für mich ein gutes Jahr. Gesundheitlich und läuferisch war ich gegen Jahresende auf dem aufsteigenden Ast. Damit war ich total zufrieden. Leider hat mich läuferisch und sportlich mein Sturz Ende November ausgebremst.

Aktuell sieht es so aus, dass ich noch eine Woche die Sprunggelenkschiene tragen muss. Mal schauen, wie es sich nächste Woche anfühlt, wenn ich diese abnehme. Inzwischen kann ich schon wieder ziemlich umfassend auf der Matte turnen. Damit habe ich gestern angefangen, und das werde ich nun wieder intensiv fortsetzen. Nur einbeinig – da bin ich noch etwas unsicher und vorsichtig. Spazierengehen funktioniert 30-45 Minuten. Dann tut der Fuß weh. Keine Ahnung, ob das normal ist nach meiner Verletzung. Das werde ich beobachten und im Zweifelsfall nochmal zum Arzt gehen. Was sicher funktioniert, ist Radfahren. Mal sehen, wie stark der Winter noch zuschlägt, und was da möglich ist.

Ob ich laufen kann, dass werde ich ganz in Ruhe testen, d. h. ich werde walken und wieder Minilaufpassagen einstreuen. Das wird sicher noch ein längerer Weg, der Geduld erfordert. Aber ich wäre froh, wenn es überhaupt wieder funktioniert. Eile ist da nicht geboten, sondern Geduld ist gefragt – mal wieder. Aber ich bin mir sicher, dass das neue Jahr mir irgendwann wieder neues Laufglück beschert. Das ist mein einziges Laufziel für 2016 und würde mir vollkommen reichen.